Mysteriöse Lücken in der Geschichte, die niemand erklären kann
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Mysteriöse Lücken in der Geschichte, die niemand erklären kann
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Interessieren dich Lücken in der Geschichte, die Historiker bis heute nicht schließen können? Dann bist du hier richtig.
Um zwölfhundert vor unserer Zeitrechnung brachen alle großen Zivilisationen gleichzeitig zusammen. Ägypten, die Hethiter, Mykene, Babylon. Innerhalb von fünfzig Jahren, als hätte jemand das Licht ausgeschaltet. Niemand kann bis heute erklären, warum 🤯
In diesem Video vier Lücken, die wir nicht gefüllt haben. Eine Stadt aus Stein im südlichen Afrika, gebaut ohne Mörtel, mit einem zehn Meter hohen Turm ohne Eingang, ohne Fenster und ohne einen Raum darin. Eine Armee, die aus dem Nichts kam, die halbe zivilisierte Welt vernichtete und sich spurlos auflöste. Und ein Volk, das den größten Ozean der Erde in Auslegerkanus überquerte, ohne Kompass und ohne Karte jede einzelne Insel fand und auf der abgelegensten davon neunhundert Steinköpfe von bis zu achtzig Tonnen aufstellte.
Und bei zweien davon kommt Deutschland vor. Einmal auf eine Art, die unangenehm ist. Achtzehnhunderteinundsiebzig stand ein Geologe aus Stetten im Remstal vor den Ruinen von Groß Simbabwe und kam zu dem Schluss, dass Afrikaner das unmöglich gebaut haben könnten. Daraus wurden hundert Jahre Kolonialwissenschaft und am Ende staatliche Zensur. Und einmal umgekehrt, denn ohne die Grabungen von Hugo Winckler und der Deutschen Orient Gesellschaft in Hattusa wüssten wir über die Hethiter fast nichts. Ein erheblicher Teil des Briefwechsels der Großkönige der Bronzezeit liegt übrigens im Vorderasiatischen Museum in Berlin, und man kann ihn sich ansehen.
Geschichte ist kein Lehrbuch mit Lösungen im Anhang. Sie ist ein Buch mit herausgerissenen Seiten. Abonniere GESCHICHTLICH 🔔
⏳ KAPITEL:
00:00 — Als das Licht ausging
00:57 — Groß Simbabwe und der Turm ohne Eingang
06:38 — Achtzehnhunderteinundsiebzig, ein deutscher Geologe
09:33 — Der Zusammenbruch der Bronzezeit
13:46 — Ugarit: die letzte Tafel aus der brennenden Stadt
16:18 — Die Seevölker: Flüchtlinge mit Schwertern
20:04 — Die Polynesier und der größte Ozean der Welt
23:36 — Rapa Nui, die Moai und der Kollaps
28:00 — Vier Lücken, eine unbequeme Gemeinsamkeit
📚 Quellen und Literatur:
— Eric H. Cline, Elfhundertsiebenundsiebzig v. Chr. Der erste Untergang der Zivilisation
— Peter Garlake, Great Zimbabwe (die Untersuchung, deren Veröffentlichung in Rhodesien untersagt wurde)
— Terry Hunt und Carl Lipo, The Statues that Walked (die Experimente zum Transport der Moai und die Rattenthese)
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