🦜 Tausende grüne Papageien leben mitten in Köln – doch wie sind sie überhaupt hierhergekommen ?
Blaulicht Report Deutschland
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Was wie eine Szene aus einem tropischen Urwald aussieht, gehört in Köln längst zum Alltag: Laut kreischende, leuchtend grüne Papageien fliegen über den Rhein, sitzen in den Bäumen der Innenstadt und versammeln sich abends in riesigen Schwärmen.
Doch die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadtbewohner beginnt bereits in den 1960er-Jahren.
Die sogenannten Halsbandsittiche stammen ursprünglich aus Afrika und Asien. Sie wurden als exotische Käfigvögel nach Europa gebracht. Einige entkamen oder wurden freigelassen und fanden im vergleichsweise milden Klima des Rheinlands erstaunlich gute Lebensbedingungen.
Bereits 1969 wurde in Köln die erste erfolgreiche Brut eines freilebenden Halsbandsittichs in Deutschland nachgewiesen.
Seitdem haben sich die Tiere stark vermehrt. Neben den Halsbandsittichen leben inzwischen auch Große Alexandersittiche in der Domstadt.
Besonders beeindruckend ist ihr abendliches Verhalten: Hunderte bis Tausende Vögel versammeln sich an gemeinsamen Schlafplätzen. Die spektakulären Schwärme und ihre lautstarken Rufe sind inzwischen ein echtes Kölner Markenzeichen.
Aber stimmt eigentlich die weitverbreitete Geschichte, dass die Papageien einst aus dem Kölner Zoo entkommen sind? Dafür gibt es keinen gesicherten Beleg.
Ein Stück tropische Tierwelt mitten in Deutschland – und eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte der Natur.
#Köln #Papageien #Halsbandsittiche