Wie finde ich Ruhe im Chaos!?
Мухо Ньолке
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Wie finde ich Ruhe im Chaos!?
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Мухо Ньолке
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1. Mini-Vortrag im @StiftungFelsentor, 1. September 2026.
八大人覚 Hachidaininkaku
Acht Einsichten eines großen Menschen
Alle Buddhas sind große Menschen. Das, wozu große Menschen erwachen, wird die achtfache Wachheit großer Menschen genannt. Das Erwachen zu dieser Lehre ist der Grundstein des Nirwana.
Es ist die letzte Lehre unseres Meisters, Buddha Shākyamuni, die er in der Nacht seines Eintritts in das Parinirwana erteilte.
1. Wenig Ansprüche haben
(„Wenig Ansprüche haben“ bedeutet, nicht nach den Dingen zu verlangen, die wir noch nicht mit unseren fünf Sinnen geschmeckt haben.)
Buddha sprach: „Ihr Mönche, ihr solltet gut verstehen, dass einer, der viele Ansprüche hat, auch viel Mühe und Not hat, denn er versucht viel zu erlangen. Ein Mensch mit wenig Ansprüchen versucht nichts zu erlangen, und weil er anspruchslos ist, empfindet er auch keine Qual. Schon deshalb sollte man sich mit wenig begnügen, ganz zu schweigen von dem großen Vermögen, das darin besteht, wenig Ansprüche zu haben. Wer wenig Ansprüche hat, braucht sich nicht zu verstellen, um die Gunst anderer zu gewinnen, und er wird auch nicht von seinen Sinnen hin und her gerissen. Wer sich mit wenig Ansprüchen begnügt, ist gelassenen Geistes und kennt weder Sorge noch Leid. Er hat genug an den Dingen, die ihm begegnen, nie fehlt es ihm an irgendetwas. Wer mit wenig Ansprüchen lebt, lebt im Nirwana. Das bedeutet es, wenig Ansprüche zu haben.“
2. Wissen, dass es genügt
(„Wissen, dass es genügt“ bedeutet, Maß zu halten bei den Dingen, die wir empfangen.)
Buddha sprach: „Ihr Mönche, wenn ihr Mühe und Not entfliehen wollt, solltet ihr genau erkennen, dass es genügt. Die Lehre vom Wissen, dass es genügt, ist wie eine sichere Burg in überfließendem Glück. Ein Mensch, der weiß, dass er genug hat, ist zufrieden und glücklich, selbst wenn er auf dem Erdboden schläft. Wer nicht weiß, dass er genug hat, dem lässt selbst ein Himmelspalast noch zu wünschen übrig. Wer nicht weiß, dass er genug hat, ist arm inmitten seines Reichtums. Ein Mensch, der weiß, dass er genug hat, ist selbst in Armut reich. Wer nicht weiß, dass er genug hat, wird ständig von seinen fünf Sinnen hin und her gerissen, bemitleidet von dem, der weiß, dass er genug hat. Das bedeutet es zu wissen, dass es genügt.“
3. Die Stille genießen
(„Die Stille genießen“ bedeutet, sich vom lärmenden Getümmel fernzuhalten und in einsamer Ruhe allein zu wohnen.)
Buddha sprach: „Ihr Mönche, wenn ihr Frieden und Glück in Stille und Muße sucht, solltet ihr euch fern vom lärmenden Getümmel halten und in Ruhe und Einsamkeit hausen. Ein Mensch, der in der Stille haust, wird von den Himmelsmächten geehrt. Aus diesem Grund solltet ihr die Gesellschaft von Verwandten genauso meiden wie die anderer Menschen. Ganz allein in Ruhe und Einsamkeit, denkt nur an die Vernichtung der Wurzel des Leidens.
Wer die Menge liebt, wird eine Menge Sorgen haben. Es ist wie mit einem großen Baum – wenn sich eine Schar Vögel in ihm sammelt, müssen wir uns um vertrocknete und gebrochene Äste sorgen. Weltliche Begierden und Fesseln lassen uns im Leiden ertrinken, so wie ein alter Elefant in einem Sumpf versinkt, aus dem er von selbst nicht herauskommt. Das bedeutet es, sich fernzuhalten.“
Mein neustes Buch zum Thema: • Mein neues Buch ist raus: Beiß mich! Zen z...
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