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Die BRD zahlte eine Milliarde für Eisenach. Der Wartburg starb trotzdem.

UNGEBAUT

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Die BRD zahlte eine Milliarde für Eisenach. Der Wartburg starb trotzdem.

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Am 13. Dezember 1990 unterschrieben drei Männer einen Vertrag. Die Meldungen sagten: Eisenach ist gerettet. Was sie nicht sagten: der Vertrag war ein Grundstückskaufvertrag. Die DDR hatte 7,3 Milliarden Mark in einen neuen Wartburg-Motor gesteckt. Opel kam, kaufte Bauland, und legte 17 Tage nach dem Treuhand-Produktionsstopp den Grundstein für ein neues Werk. 4.500 Menschen gingen in Kurzarbeit Null. Am 10. April 1991 rollte der letzte Wartburg vom Band, mit Trauerschleifen. Das neue Opel-Werk öffnete anderthalb Jahre später mit 1.900 Stellen. Mehr Geschichten aus den Treuhand-Akten:    / @ungebaut   Das Muster, das dabei sichtbar wird, hat das Bundeskartellamt damals schwarz auf weiß festgehalten.