Drei gnostische Texte, die das Leiden besser erklären als Schopenhauer
Judas Kodex
0:00 / 0:00
Drei gnostische Texte, die das Leiden besser erklären als Schopenhauer
252 просмотра · 4 дня назад
Judas Kodex
213 подписчиков
252 просмотра · 4 дня назад
Drei gnostische Texte – das Johannes-Apokryphon, das Thomasevangelium und die Pistis Sophia – alle 1945 in Nag Hammadi entdeckt, erklären das menschliche Leiden aus einer Perspektive, die Arthur Schopenhauers Philosophie, veröffentlicht 1818, nur erahnen ließ. In diesem Video erkunden Sie die Verbindungen zwischen diesen beiden, durch Jahrhunderte getrennten Denkrichtungen und verstehen, wie eine von der christlichen Orthodoxie als Ketzerei betrachtete Vision einen Schlüssel zum Verständnis des heutigen Leids bietet. Ausgangspunkt ist die Gestalt des Demiurgen Ialdabaoth, der im Johannes-Apokryphon als unbedeutender Architekt beschrieben wird, dem das höhere Licht unbekannt war und der die materielle Welt nicht aus Bosheit, sondern aus Unfähigkeit und Narzissmus erschuf. Dieser Gott, der sich selbst als eifersüchtig und einzigartig bezeichnet, ist der Spiegel dessen, was Schopenhauer den Willen nannte: eine blinde, unersättliche Kraft, die sich in jedem menschlichen Verlangen manifestiert und niemals vollständige Befriedigung zulässt.
Hashtags: Gnostizismus Nag Hammadi Schopenhauer
QUELLEN UND REFERENZEN
━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━
• Apokryphon des Johannes, Nag Hammadi Codex II
• Thomasevangelium, Nag Hammadi Codex II
• Pistis Sophia, Askew und Bruce Codices
• Hypostase der Archonten, Nag Hammadi Codex II
• Arthur Schopenhauer – Die Welt als Wille und Vorstellung
• Kurt Rudolph – Gnosis: Die Natur und Geschichte von Gnosis
• Carl Gustav Jung – Aion: Studien zur Symbolik des Selbst
• Rudolf Steiner – Das Johannesevangelium
Wir haben ein besonderes E-Book für Sie vorbereitet!:
https://pay.kiwify.com/mBqG55V