Sachsen war nie ursprünglich sächsisch – sein Name kam erst 1423 an die Elbe
WAHRE HERKUNFT
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Sachsen war nie ursprünglich sächsisch – sein Name kam erst 1423 an die Elbe
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Sachsen wirkt heute wie ein klar umrissenes deutsches Kernland. Doch seine Geschichte beginnt anders: Dresden, Leipzig und Chemnitz tragen slawische Namen, und selbst der Name „Sachsen“ kam erst 1423 an die Elbe. Das ursprüngliche Stammland der Sachsen lag weit im Westen.
Diese Dokumentation erzählt die wahre Herkunft Sachsens – von den westslawischen Sorben und Daleminziern über die Mark Meißen und die Wettiner bis zur deutschen Besiedlung, dem Silberbergbau im Erzgebirge und der Verbindung mit Polen unter August dem Starken. Dabei zeigt sich: Die Sorben verschwanden nicht plötzlich. Viele blieben, lebten mit deutschen Siedlern zusammen und gingen über Generationen in der neuen Bevölkerung auf.
Auch die Zeit nach 1945 gehört dazu: Hunderttausende Menschen aus Schlesien und Böhmen kamen nach Sachsen und prägten viele Familien neu. DNA kann solche historischen Identitäten nicht eindeutig bestimmen – dafür sind Ortsnamen, Kirchenbücher und Familiengeschichten oft aussagekräftiger.
00:00 Woher Sachsen wirklich kommt
03:10 Die slawischen Bewohner vor 929
06:20 Gana, Meißen und Heinrich I.
09:30 Warum Dresden slawisch heißt
12:40 Leipzig, Chemnitz und alte Ortsnamen
16:00 Deutsche Siedler und die Sorben
19:20 Warum der Name Sachsen erst 1423 kam
22:40 Silber, Bergbau und Erzgebirge
25:50 Sachsen und Polen unter August dem Starken
29:00 Leipzig als Handelsstadt
31:40 Vertriebene aus Schlesien und Böhmen nach 1945
34:10 DNA und Familienforschung
35:20 Die wahre Herkunft Sachsens