Teneriffa 1977: Die 47 Sekunden, die 583 Menschen töteten
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Teneriffa 1977: Die 47 Sekunden, die 583 Menschen töteten
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27. März 1977, Teneriffa. Zwei Boeing 747 stehen auf derselben Startbahn. Dichter Nebel reduziert die Sicht auf wenige hundert Meter. Ein Flugzeug beschleunigt zum Start – während das andere die Landebahn noch nicht verlassen hat. 47 Sekunden später sind 583 Menschen tot.
Die Katastrophe von Teneriffa gilt bis heute als der tödlichste Unfall der zivilen Luftfahrtgeschichte. Doch sie wurde nicht durch einen einzigen Fehler verursacht. Fehlendes Bodenradar, überlagerte Funksprüche, Zeitdruck, eine riskante Tankentscheidung und eine Cockpit-Hierarchie, in der kaum jemand dem berühmtesten Piloten von KLM widersprach, führten gemeinsam in die Katastrophe.
Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen KLM-Flug 4805, Pan-Am-Flug 1736, KLM-Kapitän Jacob van Zanten und Pan-Am-Erster-Offizier Robert Bragg. Es ist die Geschichte eines Moments, in dem ein einziger Einwand vielleicht 583 Leben hätte retten können.
Diese Folge eröffnet „Der Himmel, der schweigt“: sieben Luftfahrtkatastrophen, sieben Geschichten über Warnungen, die überhört wurden, und Entscheidungen, die nicht hätten getroffen werden dürfen.
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