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JETTE NIETZARD: Nach dem "AfD-Waffen-Eklat"! Grüne-Jugend-Chefin geht – und rechnet eiskalt ab!

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JETTE NIETZARD: Nach dem "AfD-Waffen-Eklat"! Grüne-Jugend-Chefin geht – und rechnet eiskalt ab!

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JETTE NIETZARD: Nach dem "AfD-Waffen-Eklat"! Grüne-Jugend-Chefin geht – und rechnet eiskalt ab! Unter heftigen Vorwürfen gegen Mitglieder ihrer eigenen Partei hat die Co-Chefin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, ihren Rückzug angekündigt. Beim Bundeskongress der Grünen-Nachwuchsorganisation Mitte Oktober in Leipzig will sie sich nicht erneut als sogenannte Bundessprecherin zur Wahl stellen. Das teilte die 26-Jährige im sozialen Netzwerk Instagram mit. Sie bleibe aber Parteimitglied und Mitglied der Grünen Jugend. «Allerliebste Grüne Jugend» «Allerliebste Grüne Jugend», begann Nietzard ihre knapp dreiminütige Video-Botschaft. «Ich habe die letzten neun Monate versucht, eine linke Hoffnung, eine linke Stimme in den Grünen zu sein.» Bei den Grünen seien ihre Gedanken nicht immer auf Gegenliebe gestoßen, sagte Nietzard. «Mal wurde ich in Fraktionssitzungen ausgebuht, mal wurde ich von Realo-Spitzenpersonal angeschrien oder von Ministerpräsidenten oder solchen, die es werden wollten, wurde mein Rücktritt gefordert», sagte sie in Anspielung auf den baden-württembergischen Grünen-Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Cem Özdemir, der ihm nachfolgen will. Nietzard beklagt ständige Anfeindungen «Ganz ehrlich, das sollte nicht der Alltag von der Grünen-Jugend-Sprecherin sein.» Seit einiger Zeit sei klar, dass sie «in diesem Bundesvorstand» der Partei keine Zukunft haben könne. «Bei ständigen Anfeindungen kann einfach keine gute Politik entstehen und wenn die Parteispitze es nicht schafft, dass diese Anfeindungen enden, dann ziehe ich eben die Konsequenzen für meinen Jugendverband», resümierte Nietzard. Parteichef Felix Banaszak erklärte, eine grüne Partei müsse Interesse an einer Jugendorganisation haben, die mit ihr kontrovers über den richtigen Kurs streite. «Dass Jette Nietzard und ich dazu in kommunikativer, strategischer und auch inhaltlicher Hinsicht meistens unterschiedliche Auffassungen hatten, ist kein Geheimnis. Das ändert nichts an meinem Respekt vor dem Schritt, den sie jetzt geht.»  Zur Seite sprang Nietzard ihr Co-Chef Jakob Blasel. Er bescheinigte Nietzard «persönliche Größe» und zollte ihr Respekt. Von der Partei verlangte er: «Unsouveräne Reaktionen und toxische Empörung der letzten Wochen müssen aufgearbeitet werden.» Statt sich am eigenen Nachwuchs abzuarbeiten, müssten die Spitzen der Partei ihre Haltung grundsätzlich überdenken. «Grüne Politik muss konsequent für soziale Politik, gegen das fossile Kartell und die Macht der Superreichen eintreten.» Heftige Reaktionen bei Parteifreunden auf Äußerungen Nietzard hatte mit Äußerungen in sozialen Medien immer wieder Ärger und Unverständnis in den Reihen der Grünen ausgelöst. Anfang Juni entschuldigte sie sich für ein kurz zuvor hochgeladenes Video zu Gaza und Israel. Die Grüne Jugend erklärte in einem Transparenzhinweis, in der vorherigen Version des Videos sei «nicht deutlich genug geworden, dass der 7. Oktober ein antisemitischer Terroranschlag war». In der zu diesem Zeitpunkt bereits geänderten Version hatte Nietzard Medienberichten zufolge geäußert, seit dem 7. Oktober 2023 seien «über 50.000 PalästinenserInnen und 1.200 Israelis bei militärischen Operationen umgekommen». Es war nicht das einzige Mal, dass Nietzard Kopfschütteln bei Grünen-Mitgliedern auslöste. Kurz zuvor, im Mai, hatte sie sich auf ihrem privaten Instagram-Kanal mit einem Pullover gezeigt, auf dem das Kürzel »ACAB« zu lesen war. Es steht für «All Cops Are Bastards». Dazu trug sie eine Kappe mit der kapitalismuskritischen Aufschrift «Eat the rich». Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hatte Nietzard zum Parteiaustritt aufgefordert. «Ich verstehe überhaupt nicht, was die bei uns will», sagte der Grünen-Politiker. Für die Positionen, die Nietzard vertrete, gebe es mit der Linken ein passendes Angebot im Parteienspektrum. Nietzard distanzierte sich – ein Stück weit Grünen-Chef Felix Banaszak hatte Nietzards Beurteilung der Polizei «inakzeptabel» genannt. Özdemir, Spitzenkandidat der Partei für die kommende Landtagswahl in Baden-Württemberg, kritisierte damals, bei den Grünen sei falsch, wer nicht kapiere, dass die Polizei auch Grünen-Werte verteidige. #nietzard #diegrünen #afd #weltnetzreporter Abonniere den WELT Netzreporter Channel    / dienetzreporter   WELT Nachrichtensender Channel    / weltvideotv   WELT DOKU Channel    / weltdoku   WELT Podcast Channel    / weltpodcast   Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Das Video wurde 2025 erstellt