JESCHOW UND BERIJA: WARUM MAN DEM CHEF DES NKWD ALLES VORWARF – NUR NICHT SEINE VERBRECHEN
UdSSR Akten
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JESCHOW UND BERIJA: WARUM MAN DEM CHEF DES NKWD ALLES VORWARF – NUR NICHT SEINE VERBRECHEN
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Im April 1939 wird der Mann verhaftet, der zwei Jahre lang der zweitmächtigste
des Landes war. Zehn Monate später wird er erschossen – wegen Spionage für
Polen, Deutschland, England und Japan gleichzeitig und wegen eines Anschlags,
der nie stattfand. In der Anklageschrift steht kein Wort über das, was er
wirklich getan hat: keine Quoten, kein Befehl Nummer 00447, keine Listen mit
Hunderttausenden Namen.
Dieses Video sucht keine Sensation im Archiv. Es geht Schritt für Schritt der
Frage nach, warum ein Apparat, der die Beweise für die echten Verbrechen im
eigenen Haus liegen hatte, Monate darauf verwendete, erfundene nachzuweisen –
und warum die Antwort darauf nichts mit Rache zwischen zwei Männern zu tun hat,
sondern mit der Frage, wessen Unterschrift sonst noch auf diesen Papieren stand.
Mit einer klaren Trennung zwischen dem, was belegt ist, dem, was Deutung bleibt,
und dem, was andere dazuerfunden haben.
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