Vom System im Stich gelassen: Die Schande um die kranke Gaby Köster!
Chang Mobile
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Gaby Köster war die schnellste Zunge des deutschen Fernsehens: die Frau, die als Kassiererin Rita Kruse in „Ritas Welt“ zeitweise mehr als sieben Millionen Zuschauer vor den Bildschirm holte. Dann kam der Schlaganfall im Januar 2008, und plötzlich ging nichts mehr schnell. In diesem Video erzählen wir ihre Geschichte: vom Tresen einer Kölner Kneipe bis zu der Frage, was nach achtzehn Jahren von ihrem Lachen geblieben ist.
Wir beginnen in Köln-Nippes und in der Südstadt. Dort arbeitet Gaby Köster Ende der achtziger Jahre in der Kneipe „Out“, trifft Jürgen Becker und schreibt ihre ersten Sketche fürs Radio. Es folgen die Stunksitzung und die Prunksitzung in Köln, der erste Fernsehauftritt, „RTL Samstag Nacht“ und „7 Tage 7 Köpfe“, wo sie als einzige Frau in der Männerrunde saß. Wir blicken auf „Ritas Welt“ von 1999 bis 2003, auf den Bambi 1998 und den Adolf-Grimme-Preis 2000 und auf ihre Solotour „Wer Sahne will, muss Kühe schütteln!“.
Dann der Januar 2008: der Schlaganfall mit 46 Jahren, die Notoperation, das künstliche Koma und das, was Gaby Köster selbst darüber erzählt hat. Die Jahre des Schweigens bis 2011, die Gerüchte, die Reha, in der sie wieder sprechen, sitzen und gehen lernen musste, und der Abend bei stern TV im September 2011 mit stehenden Ovationen. Außerdem: ihr Bestseller „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“, der RTL-Film mit Anna Schudt, ihre Bilder unter dem Namen „La Manca“ und ihre Aussagen von 2022 und 2024 über Wut, Humor und das Leben danach.
Zum Schluss geht es um das Jahr 2026: Was Gaby Köster im Juni und Juli 2026 über Geld, Pflegegrad und Fernsehen sagt, in der Bunte, im Interview mit der dpa und gegenüber ZDFheute. Dazu der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ über die Frauen im deutschen Fernsehhumor.
Alle Aussagen zu Gesundheit und Privatleben stammen aus Gaby Kösters eigenen öffentlichen Interviews und sind mit Datum eingeordnet. Grundlage dieser Dokumentation sind unter anderem Berichte von ZDFheute, dpa, Abendzeitung, Stuttgarter Zeitung, Blick und t-online, das stern-TV-Interview von 2011 sowie Fernseh- und Branchenberichte zu „Ritas Welt“.
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Videomaterial: Pixabay