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Der weise Stein

KallemachtMusik

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Der weise Stein

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Ich bin mit Sicherheit kein militanter Umweltaktivist, aber es ist erschreckend, wie wir so häufig - und ich will mich bestimmt nicht in jeder Weise davon ausschließen - wir, die Umwelt mit unseren Angewohnheiten und dem Streben nach Bequemlichkeit und Luxus quälen. Ich denke, man kann es tatsächlich schon so sehen, dass man unsere Umwelt, die uns wahrhaftig von Gott geschenkt ist, wie ein eigenes Lebewesen betrachten, dass uns und unser ganzes Leben bewahrt, schützt und trägt. Der gesamte Text: Der weise Stein, die Natur und der Mensch ©KHK. 21 . 08. 2026 Auf einem meiner langen Gänge, durch meinen Wald nach starkem Regen, Die letzten Tropfen ließ der Wind, vom Blätterdach herunter fegen, Da fand ich einen dicken Stein, der fast schon abgetrocknet war, Auf den ich setzte mich und dachte, du bist bestimmt schon tausend Jahr. „I wo, du würdest es nicht glauben,“ sprach dieser Stein mit rauer Stimme, „Mich gibt‘s seit Anbeginn der Erde, solange ich mich recht entsinne, Glaubst du es gäbe irgendwas, das könnte mich hier wegbewegen? Ich bin ein Zeuge aller Zeiten, und wohl seit jeher hier gelegen.“ Es folgte eine lange Pause, wobei ich fühlte Unbehagen Bis ich mich endlich doch entschloss, mich letztlich traute ihn zu fragen: „Was hast du denn in dieser Zeit, beobachtet und was gesehen? Was ist in all den vielen Jahren, in den Jahrhunderten geschehen? "Ich bin nie von hier weggekommen, von diesem Fleck von diesem Boden.“ Ich sah hier Bäume mächtig wachsen, bis Menschen kamen, sie zu roden. Bis dann im nächsten Menschenalter, sich wiederholte alles dies, Und dann der Mensch erneut zerstörte, dies wunderbare Paradies. Der Mensch trug unter seinen Schuhen, so viele kleine Steinchen her Die mir erzählt‘ was in der Ferne, mal früher war, was hinterher. Dies alles schrieb genau ich nieder, und meißelte es in den Stein, Wofür sich keiner int’ressierte, so blieb dies allezeit geheim. Es würde ewig lange dauern, und würd‘ heut‘ jemand es versuchen, Den Brief nur bruchstückhaft zu lesen, er müsste sich wohl selbst verfluchen. Der Mensch hat wirklich viel verdorben, versucht zwar heut mit viel Bestreben, Was er verpfuscht zu reparieren, doch lässt sich vieles nicht beheben. Um seinen Luxus auszudehnen, begann er alles zu vermehren, Die Erde hält sich über Wasser, und die Natur will sich nur wehren. Sie wird vergiftet und verseucht, verschmutzt, verpestet und kastriert Verkauft, geschändet, ausgebeutet, das Meer mit Plastik penetriert. Ein Klagelied ist dieser Brief, und wär‘ er nicht in Stein geschrieben, Hätt‘ ihn der Mensch manipuliert, wär‘ von der Wahrheit nichts geblieben. Das Ende werd‘ ich dir verraten, nur weil du mich danach gefragt: Was uns’re Erde so bewegt, was sie Tagein, Tagaus beklagt: Ach könnten beide wir bewirken, ob jung wir oder alt an Tagen, Wie unsre Erde wird beleidigt, den Schluss der Botschaft weitertragen. Ich bin es, steht dort unterm Brief, Ich bin, die Dir vertraute Erde, Ich bin es die der HERR, DEIN GOTT, geschaffen mit dem Wort: ES WERDE! Ich bin es die du eingenommen, weil einst dein Gott mich dir gereicht Dir alles Lebenswerte schenkte, mit Sicherheit, nicht mit vielleicht. Mich übergab dir mit dem Auftrag, dass man mich pflegt und mich umsorgt, In deiner kurzen Lebenszeit, bedenke, ich bin nur geborgt. ER legte mich vertrauensvoll, in deine Hand und dir zu Füßen. Ich werde bleiben wie der Stein, ich lasse Dich natürlich grüßen. © all rights reserved by Karl-Heinz Körholz 21.08.2026 ©Karl-Heinz Körholz