Wesel-Feldmark (Niederrhein), Evangelische Friedenskirche, Vollgeläute (Außenaufnahme)
Josef Glocke
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Wesel-Feldmark (Niederrhein), Evangelische Friedenskirche, Vollgeläute (Außenaufnahme)
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Josef Glocke
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Präsentiert wird eine Außenaufnahme des Vollgeläutes der protestantischen Friedenskirche in Wesel-Feldmark (Niederrhein). Wesel ist eine Kreisstadt am Niederhein in Nordrhein-Westfalen und zählt derzeit etwa 61.330 Einwohner.
Die Bauarbeiten für die Friedenskirche begannen am 7. Februar 1964. Der Grundstein wurde bereits am 3. Mai gelegt. Den Namen erhielt die Kirche durch den Vers aus dem Epheserbrief:,,Er ist unser Friede" (Epheserbrief 2,14), den die Gründungsurkunde enthält. Die Kirche wurde von dem Architekt Rudolf Esch aus Krefeld entworfen, der jedoch 1962 verstarb. Im Mai 1962 übernahm der Architekt Erich Himmelein aus Krefeld die Arbeiten bis zur Fertigstellung. Es gibt sowohl innen als auch außerhalb des Gebäudes künstlerische Details. Die Pflasterung des Bodens, Mosaik Legung, ist als schwellenloser Übergang vom Markt in die Kirche bis zu Altar gelegt. Die Wände sind verklinkert, bis zu den Fenstern. Diese umlaufenden Mauern wirken wie ein aufgesetzter Lichtkranz, sodass die Kirche mit Licht von oben durchflutet wird und so den Raum mitgestaltet. Die Holzdecke, die verschiedenartig gestaltet ist und wie ein Zeltdach wirkt, soll das wandernde Volk Gottes unter seinem Zelt symbolisieren.
Der Vorraum verbindet die Kirche nicht nur mit den übrigen Räumen des Gemeindezentrums, sondern lädt auch zu Treffen und Gesprächen ein. Der erste Gottesdienst in der Kirche fand am 28. November 1965, dem 1. Advent, statt.
In dem recht hohen, quaderförmigen Betonturm finden vier Glocken einen Platz. Diese wurden in zwei Jahrgängen von der Karlsruher Glockengießerei gegossen und hängen an geraden Stahljochen in einem Stahlglockenstuhl. Diese optimalen Voraussetzungen für eine gute Akustik nutzt das Geläute vollständig aus und erklingt deshalb mit einer beachtlichen Klangkraft und Klangschönheit als ,,Gloria-Te Deum".
GLOCKENDATEN:
Glocke 1: Christusglocke, e', Karlsruher Glockengießerei/Karlsruhe 1965, d= 1200 mm
Glocke 2: fis', Karlsruher Glockengießerei/Karlsruhe 1963, d= 1040 mm
Glocke 3: a', Karlsruher Glockengießerei/Karlsruhe 1963, d= 900 mm
Glocke 4 h', Karlsruher Glockengießerei/Karlsruhe 1963 , d= 760 mm
Diese Aufnahme entstand gesondert. Ich bedanke mich recht herzlich bei Herrn Schwarz für die Ermöglichung und bei Barbara und Thomas für die Unterstützung.