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Warum uns Wohlstand nicht glücklicher macht | Prof. Dr. Mathias Binswanger

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Warum uns Wohlstand nicht glücklicher macht | Prof. Dr. Mathias Binswanger

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Warum macht uns mehr Geld nicht glücklicher? Ökonom und Glücksforscher Mathias Binswanger erklärt, warum Wohlstand zur Tretmühle wird und was uns tatsächlich glücklich macht. Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz und einer der bekanntesten Ökonomen der Schweiz. In diesem Gespräch zeigt er, warum mehr Einkommen in Ländern wie der Schweiz die Menschen im Durchschnitt nicht glücklicher macht, obwohl die Reichen überall glücklicher sind als die Armen. Der Schlüssel: Menschen denken nicht absolut, sondern relativ. Anhand der vier «Tretmühlen des Glücks» erklärt er, wie Statusvergleiche, steigende Ansprüche, die Qual der Wahl und vermeintlich zeitsparender Fortschritt uns im Hamsterrad halten. Ein Beispiel: Trotz schnellerem Verkehr pendeln wir heute länger, obwohl kaum etwas so unglücklich macht wie der Arbeitsweg. Weiter geht es um den Wachstumszwang, der laut Binswanger nicht aus Gier, sondern aus dem System selbst entsteht, um Wachstum pro Kopf und Dichtestress sowie um seine These, dass künstliche Intelligenz uns keine Zeit spart, sondern vor allem die Bürokratie ausbaut. 00:00 Intro 00:57 Muss ein Glücksforscher glücklich sein? 01:31 Ökonomie: Nutzen statt Geld 03:40 Mehr Einkommen, aber nicht glücklicher 06:24 Warum Reiche trotzdem glücklicher sind 11:03 Ungleichheit, Neid und Chancengleichheit 14:00 Mehr Wohlstand, mehr Selbsteinschränkung 16:04 10-Millionen-Schweiz: Wachstum vs. Wohlstand pro Kopf 19:52 Der Wachstumszwang im Kapitalismus 25:38 Die Tretmühlen des Glücks: Status & Ansprüche 32:54 Zu viele Optionen: Die Qual der Wahl 41:51 Zeitsparen, Pendeln und KI 54:46 Was uns wirklich glücklich macht Gastvorschläge für zukünftige Swisslectures-Podcasts gerne in die Kommentare oder an ⁠info@swisslectures.ch Viel Freude mit der Folge!