DarkSouls - Vom Asyl bis zur Flamme (FanSong)
Oli-K85 MusicLab
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DarkSouls - Vom Asyl bis zur Flamme (FanSong)
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Im kalten Asyl erwacht ein Untoter allein,
kein Held, keine Krone, kein göttlicher Schein.
Ein Schlüssel fällt durch die Gitter aus Stein,
ein namenloser Weg führt nach Lordran hinein.
Der Asyldämon fällt, ein Rabe trägt mich fort,
zum Feuerbandschrein, an einen schweigenden Ort.
Zwei Glocken sollen läuten, irgendwo im Land,
also ziehe ich weiter mit dem Schwert in meiner Hand.
Durch die Stadt der Untoten, über Mauern aus Stein,
der Taurusdämon wartet, doch ich werde weiterzieh'n.
Ein Drache speit Feuer über Brücken bei Nacht,
bis hoch auf dem Turm die erste Glocke erwacht.
VOM ASYL BIS ZUR FLAMME!
DURCH DUNKELHEIT UND NACHT!
ICH FALLE UND ICH STEHE,
BIS DIE LETZTE GLUT ERWACHT!
DURCH LORDRANS ALTE MAUERN,
DURCH FEUER, TOD UND STEIN!
UND WENN ICH HUNDERTMAL VERLIERE,
WERD ICH WIEDERKEHREN!
Hinab durch die Tiefen, wo das Tageslicht vergeht,
bis Schandstadt über giftigen Sümpfen steht.
Quelaag wartet dort zwischen Feuer und Stein,
dann schlägt die zweite Glocke tief in Lordran hinein.
Das Tor zu Sens Festung öffnet sich im Land,
zwischen Klingen, Fallen und Tod an jeder Wand.
Der Eisengolem fällt, dann tragen Dämonen mich fort,
und plötzlich glänzt Anor Londo wie ein göttlicher Ort.
Doch hinter goldenen Hallen wartet der Kampf,
Ornsteins Blitz durchschneidet den donnernden Dampf.
Smough hebt seinen Hammer, der Boden erbebt,
bis nach unzähligen Toden nur einer noch steht.
Das Herrschergefäß öffnet Wege im Land.
Vier mächtige Seelen liegen tief im Verstand.
Nito wartet zwischen den Gräbern der Nacht,
Seath in seinen Archiven mit kristallener Macht.
Neu-Londo versinkt unter schwarzer Flut,
die Vier Könige warten im Abgrund der Glut.
Und tief unter Izalith, zwischen Chaos und Stein,
muss selbst das Bett des Chaos bezwungen sein.
VOM ASYL BIS ZUR FLAMME!
DER WEG FÜHRT IMMER WEITER!
DURCH ANOR LONDOS HALLEN,
DURCH DIE GRÄBER ALTER ZEIT!
KEIN KÖNIG LEBT FÜR IMMER!
KEIN GOTT ENTKOMMT DER NACHT!
UND JEDER TOD AUF DIESER REISE
HAT MICH HIERHER GEBRACHT!
Dann führt mich ein Weg in vergangene Zeit,
nach Oolacile, wo sich der Abgrund ausbreit't.
Artorias erhebt noch sein zerbrochenes Schwert,
ein gefallener Ritter, von Legenden verehrt.
Tiefer im Dunkel wartet Manus allein,
doch auch diese Geschichte wird irgendwann vorbei sein.
Die Lordseelen brennen.
Der letzte Weg beginnt.
Durch einen Ort voller Asche,
wo kein Vogel mehr singt.
Der Ofen der Ersten Flamme.
Schwarze Ritter im Licht.
Und dort steht ein König,
doch ein Gott ist er nicht.
Gwyn.
Herr des Sonnenlichts.
Ein Schatten seiner Zeit.
Sein brennendes Schwert
ist zum letzten Kampf bereit.
VOM ASYL BIS ZUR FLAMME!
JETZT STEHE ICH AM ZIEL!
VON EINER ZELLE OHNE NAMEN
BIS ZUM ENDE DIESES SPIELS!
ICH FIEL!
ICH STAND!
ICH GING DURCH JEDEN SCHREI!
UND NUN LIEGT GWYN AM BODEN,
DOCH DIE FRAGE BLEIBT DABEI:
WIRD DAS FEUER NEU ENTFACHT?
ODER ENDET SEINE ZEIT?
WIRD DIE FLAMME WEITER BRENNEN?
ODER KOMMT DIE DUNKELHEIT?
Kein König entscheidet.
Kein Gott sagt mir wie.
Nach all diesen Wegen
entscheide nur ich.
Die Flamme flackert.
Die Asche steigt.
Lordran schweigt.
Vom Asyl
bis zur Flamme.
Der Weg ist vorbei.