Selbstnährende Pflanzen Fürs Leben. Einmal Pflanzen, Nie Wieder Kaufen. [FULL DOCUMENTATION]
GrünesWissen
0:00 / 0:00
Selbstnährende Pflanzen Fürs Leben. Einmal Pflanzen, Nie Wieder Kaufen. [FULL DOCUMENTATION]
4 155 просмотров · 1 мес. назад
GrünesWissen
13,2 тыс. подписчиков
4 155 просмотров · 1 мес. назад
Fünf Pflanzen, die das Saatgutsystem nicht sehen kann, ernähren einen Körper besser als alles, was die Nahrungsergänzungsindustrie dir monatlich in Rechnung stellt.
Dieses Video zeigt fünf Pflanzen, die sich selbst vermehren, die nie nachgekauft werden müssen und die in keinem Saatgutkatalog und keinem Gartenmarkt auftauchen. Nicht weil sie verboten wurden. Sondern weil das gesamte Registrierungssystem, das entscheidet, was legal in den Handel darf, um Saatgut herum gebaut wurde und diese Pflanzen keines bilden. Sie verbreiten sich durch Stecklinge, durch Wurzelteilung, durch Selbstaussaat. Manche von ihnen überdauern Jahrzehnte auf demselben Wurzelstock. Was sie an Nährstoffen tragen, übersteigt die Werte, die dir die Ergänzungsmittelindustrie monatlich zurückverkauft. Deine Großmutter hätte mehrere davon erkannt. Sie brauchte keinen Katalog und kein Regal. Sie brauchte eine Nachbarin, die ihr einen Steckling über den Zaun reichte. Dieses Video holt das Wissen zurück, das zwischen ihrer Generation und deiner verschwunden ist, und zeigt dir, was diese Pflanzen tragen, was sie ersetzen und warum du nie erfahren hast, dass es sie gibt.
Vier Filme in dieser Dokumentation
00:00 - Einführung
02:11 - Die Ewige Ernte
19:47 - Das Stille Mineral
32:11 - Die Geduldige Wurzel
57:48 - Der Eimerbrunnen
1:11:54 - Das Verborgene Blatt
Das Wissen dahinter. Quellen und Forschung
Die Inhalte dieses Videos stützen sich auf europäische und deutschsprachige Fachquellen. Darunter peer-reviewed Studien zur Nährstoffdichte wildwachsender und halbwilder Nutzpflanzen, Publikationen des Max Rubner-Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung zur Mineralstoffversorgung in Deutschland, EFSA-Bewertungen zu gesundheitsbezogenen Angaben bei Nahrungsergänzungsmitteln, historische Anbaudokumentation aus dem deutschsprachigen Kleingartenwesen sowie die geltende EU Saatgutverkehrsgesetzgebung. Diese Quellen sind entscheidend, weil das Wissen, das in diesem Video wiederhergestellt wird, keine Folklore war. Es waren dokumentierte, praktizierte Anbau- und Ernährungstraditionen, die nicht durch bessere Wissenschaft abgelöst wurden, sondern durch kommerzielle Strukturen und regulatorische Verschiebungen verdrängt. Was verschwand, wurde nie widerlegt. Es wurde schlicht nicht mehr weitergegeben.
Die zehn wichtigsten Quellen
Max Rubner-Institut. Nationale Verzehrsstudie II. Ergebnisbericht Teil 2. Karlsruhe, 2008.
Bundesinstitut für Risikobewertung. Nahrungsergänzungsmittel. Nutzen und Risiken aus wissenschaftlicher Sicht. BfR-Stellungnahme Nr. 009/2021.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 2. Auflage, 5. aktualisierte Ausgabe. Bonn, 2024.
EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies. Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to magnesium. EFSA Journal, 2010, 8(10), 1807.
Davis, Donald R., Melvin D. Epp und Hugh D. Riordan. Changes in USDA Food Composition Data for 43 Garden Crops, 1950 to 1999. Journal of the American College of Nutrition, 2004, 23(6), 669 bis 682.
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Handbuch für den Kleingärtner. Dokumentation zur Geschichte und Praxis des organisierten Kleingartenwesens in Deutschland. Berlin, 2018.
Lieberei, Reinhard und Christoph Reisdorff. Nutzpflanzen. 8. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2012.
Europäische Union. Richtlinie 2002/55/EG des Rates vom 13. Juni 2002 über den Verkehr mit Gemüsesaatgut. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften, L 193.
Simopoulos, Artemis P. und Norman Salem. Purslane, a terrestrial source of omega-3 fatty acids. New England Journal of Medicine, 1986, 315(13), 833.
Oberdorfer, Erich. Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 2001.
Kanalhinweis
Alle Inhalte auf GrünesWissen dienen ausschließlich der Bildung und Information. Sie wurden erstellt, um traditionelles Wissen aus dem deutschsprachigen Raum wiederzugewinnen und zu bewahren. Wissen, das über Generationen in Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz weitergegeben wurde und das in den Nachkriegsjahrzehnten der Industrialisierung und kommerziellen Modernisierung zu oft verdrängt wurde. Jedes Skript ist von Menschen geschrieben. Bildsprache und inhaltliche Ausrichtung werden intern entwickelt. Das Ziel dieses Kanals ist nicht, professionelle medizinische, gesundheitliche oder rechtliche Beratung zu ersetzen, sondern zu dokumentieren, was frühere Generationen wussten und praktizierten, damit dieses Wissen nicht dauerhaft verloren geht. GrünesWissen gibt dieses Wissen den Menschen zurück, denen es gehört.
Die vorgestellten Anbaumethoden und Pflanzenpraktiken stammen aus historischen Quellen und regionaler Überlieferung und sollten an die eigenen örtlichen Bedingungen angepasst werden.