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Mathematik: Informatisches Denken

Friedrich Verlag GmbH

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Mathematik: Informatisches Denken

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Wie Informatik den Mathematikunterricht bereichern kann Welche Kompetenzen brauchen Lernende, um sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden und diese mit zu gestalten? Neben dem kompetenten Umgang mit Daten (Statistik) wird auch informatisches Denken als Schlüsselkompetenz gefordert. Das Informatisches Denken umfasst weit mehr als den Umgang mit Computern oder das Bedienen von Software. Gemeint sind grundlegende Denk- und Arbeitsweisen, denn die betrachteten Probleme sollen mithilfe eines Rechners bearbeitbar werden. Es geht also um das Abstrahieren und Verallgemeinern, um algorithmisches Denken, das Zerlegen von Problemen in Teilprobleme, das Testen und Evaluieren. Die zunehmende Einführung von Informatik als Schulfach eröffnet neue Chancen für das fächerübergreifende Lernen der eng verbundenen Fächer. Algorithmen wie die schriftliche Addition oder die Polynomdivision werden in Mathe meist per Hand ausgeführt, ab und zu auch programmiert. Heute ist das mit blockbasierten Sprachen wie Scratch oder dem Turtlecoder sehr einfach. Die Lernenden können Mathematik als Grundlage zur Erstellung computergenerierter Ergebnisse erleben (wie dem Zeichnen geometrischer Figuren) oder zur Vorhersage und Interpretation von Programmausgaben nutzen (und Begründen, weshalb eine Ausgabe mathematisch korrekt ist). So können Erfahrungen aus der Informatik das Lernen in Mathematik positiv beeinflussen und umgekehrt. Mehr dazu erfährst du in der Ausgabe 253 „Mathematik im Kontext Informatik“ (https://www.friedrich-verlag.de/shop/...) von mathematik lehren, erschienen im Friedrich Verlag.