25 DINGE, DIE WIR IN DEN 60ERN NACH DER SCHULE GEMACHT HABEN
Damals bei uns
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25 DINGE, DIE WIR IN DEN 60ERN NACH DER SCHULE GEMACHT HABEN
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Zehn nach eins, ein Dienstag im November 1964: Der Ranzen fliegt in die Ecke, und bis die Laternen angehen, gehört der Nachmittag dir. 25 Dinge, die Kinder in den 60ern nach der Schule gemacht haben, in Ost und West.
Ein Junge ohne Uhr kommt jeden Abend pünktlich nach Hause, und mit derselben Regel musste er im Dezember fast fünf Stunden früher daheim sein als im Juni. Warum das so war, erfährst du ganz am Ende.
Filzpantoffeln und Kernseife, das warme Mittagessen als Hauptmahlzeit, Hausaufgaben mit Füller und Löschblatt am Küchentisch. Danach raus auf die Straße: Bolzen mit zwei Jacken als Tor, Seifenkisten auf Kinderwagenrädern, Klingelstreiche und Buden aus Brettern und Teppichresten.
Der Botengang zum Kaufmann an der Ecke, bei dem man ohne Geld mit vollem Netz zurückkam. Pfandflaschen als Taschengeld, Brausepulver und Lakritzschnecken aus dem Glas, Kohlen aus dem Keller und Kaninchen mit Namen. Dazu Gummitwist, Murmeln, Räuber und Gendarm und das eine Sammelbild, das im Album immer fehlte.
Blockflöte und Jungschar, Kinderfunk und Hörspielplatte. Das Wettrennen zweier deutscher Staaten um das Sandmännchen 1959, Hort und Pioniernachmittag in der DDR. Und die ehrliche Gegenrechnung: Es gab zehnmal weniger Autos als heute, und trotzdem war die Straße für Kinder viel gefährlicher.
00:00 Dienstag, November 1964, zehn nach eins
01:50 Nr. 1–3: Ranzen, Mittagessen, Hausaufgaben
03:45 Nr. 4–8: Die Straße gehört den Kindern
06:15 Nr. 9–13: Kaufmann, Pfand, Kohlen und Kaninchen
09:40 Nr. 14–17: Gummitwist, Murmeln, Sammelbilder
12:15 Nr. 18–20: Blockflöte, Jungschar, Kinderfunk
14:10 Nr. 21–22: Zwei Sandmännchen und der Hort im Osten
16:00 Nr. 23–24: Der Preis der Straße
16:50 Nr. 25: Die Laterne
#60erJahre #Kindheit #Nostalgie