Edel-Enduro-Vergleich – BMW R 12 G/S gegen Ducati DesertX – Im Brioni in der Baugrube
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Edel-Enduro-Vergleich – BMW R 12 G/S gegen Ducati DesertX – Im Brioni in der Baugrube
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Es war eine der besten Rollen von Harvey Keitel, inzwischen auch schon 80 Jahre alt: Als Winston Wolf in Pulp Fiction fährt er 1994 in seinem end-coolen Honda NSX vor und gibt den „Cleaner“, der das Schlamassel aufräumt, das die beiden Chaoten Samuel L. Jackson und John Travolta angerichtet haben. Er muss dazu nicht viel reden. Sein Blick reicht, um zu wissen, dass er den Job mit absoluter Perfektion erledigen wird.
Mit etwa der selben Attitüde treten unsere beiden noblen Nobel-Enduros an, vertrauen aber für ihre Autorität auf völlig unterschiedliche Outfits. Die BMW R 12 G/S lebt ungeniert den Retro-Charme der 1980er Jahre, während die Ducati DesertX zwar die Cagiva Elefant „Lucky Explorer“ zitiert, die 1990 mit Edi Orioli die Rallye Dakar gewonnen hat, allerdings in zeitgeistiger Interpretation.
Einigermaßen einig ist man sich beim Schuhwerk (90/90-21 vorn) und 150/70 hinten, wobei man bei BMW für das 18-Zoll-Hinterrad, das die Ducati serienmäßig hat, das Enduro-Pro-Paket um 875 Euro dazu buchen muss (da sind dann auch Lenkereröhung, Handguards, Enduro-Fußrasten und ein größerer Motorschutz dabei).