England 1944: Der Pfarrer verlor seinen Sohn – und verweigerte dem deutschen Gefangenen das Werkzeug
destorygerman
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England 1944: Der Pfarrer verlor seinen Sohn – und verweigerte dem deutschen Gefangenen das Werkzeug
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Über das, was im Herbst 1944 in der Zehntscheune von Saxby Parva geschah, gibt es kein Dokument. Reverend Thomas Pellew war 62, als das Telegramm kam: Edward Pellew, Leutnant, gefallen am 11. Juli bei Caen, 19 Jahre alt. Sein einziger Sohn. Das Schachbrett im Arbeitszimmer blieb wochenlang so stehen, wie der Junge es bei seinem letzten Urlaub zurückgelassen hatte.
Dann bringt man einen deutschen Kriegsgefangenen auf den Hof, Arno Kling, für leichte Feldarbeit vorgesehen. Er sieht nicht auf den Boden, wie ein Gefangener es tun sollte, sondern prüft die Wolken und die Felder. In der Scheune lagert nasses Korn, und das Thermometer steigt von Tag zu Tag – 49 Grad, dann 52. Darüber ein Dach aus Reet, fünfhundert Jahre trocken.
Eine Geschichte über einen Vater, der einem Fremden die Werkzeuge verweigerte, um seine Scheune vor ihm zu schützen – und über die Hände, die sie am Ende gerettet haben.