Preisbrecher oder Mogelpackung? Bürstner Papillon 6.0 Kastenwagen unter der Lupe
Wohnmobil Kastenwagen Camping German Television и GERMAN TELEVISION
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Preisbrecher oder Mogelpackung? Bürstner Papillon 6.0 Kastenwagen unter der Lupe
5 364 просмотра · 5 мес. назад
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Gesehen bei:
Bürstner GmbH & Co. KG
Weststraße 33
77694 Kehl /GERMANY
https://www.buerstner.com/de/buerstner
In diesem Video werden wir den Bürstner Papillon 6.0 vorstellen, eines der meistdiskutierten Fahrzeuge der letzten Monate im Kastenwagensegment, das als vermeintlicher Preisbrecher mit einem Einstiegspreis von unter 40.000 Euro gestartet ist, auf Messen dann aber häufig für 65.000 bis 70.000 Euro vollausgestattet stand und damit viele Interessenten nachhaltig vergrätzt hat – und das nun in Essen als Serienfahrzeug für einen deutlich ehrlicheren Preis von knapp 46.749 Euro präsentiert wird und damit erstmals die Möglichkeit bietet, das Fahrzeug ohne Prototypen-Vorbehalt und ohne überbordende Optionsliste sachlich zu beurteilen. Wer sich bisher gefragt hat, ob der Bürstner Papillon wirklich das günstige Einstiegsfahrzeug ist, das er zu sein verspricht, oder ob sich hinter der freundlichen Optik auf Citroen Jumper Basis ein Fahrzeug verbirgt, das bei näherer Betrachtung mehr Kompromisse macht als man für diesen Preis akzeptieren sollte, wird in diesem Video eine ehrliche und ungeschönte Antwort bekommen. Das Fahrzeug ist 6 Meter lang, 2,8 Meter breit und 2,65 Meter hoch, kommt mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und bietet Querbetten mit 190 Zentimetern Länge und einer Breite zwischen 140 und 150 Zentimetern – für einen Kastenwagen in dieser Preisklasse solide Maße, die in der Praxis für die meisten Camper ausreichend sein werden. Die Serienausstattung des Bürstner Papillon enthält für den Preis durchaus Positives: eine Dieselheizung, ein Elektro-Induktionskochfeld, eine elektrische Einstiegsstufe, indirektes Licht im Wohnbereich und ein digitales Truma-Bedienpanel sind serienmäßig an Bord, und das Lichtkonzept sowie das Design des Fahrzeugs wirken für ein Einstiegsfahrzeug überraschend ansprechend. Auf der anderen Seite wird in diesem Video aber auch klar werden, dass der Bürstner Papillon an mehreren Stellen Schwächen zeigt, die bei einem Neufahrzeug auf einer Messe eigentlich nicht auftreten sollten: ein hakendes Duschschiebeelement, das sich bereits im Ausstellungszustand klemmt, Klettverschluss-Verkleidungen, die schon auf der Messe abgehen, ein Stauraum unter dem Bett, an den man von keiner Seite vernünftig herankommt, Scharniere, die beim Soft-Close nicht selbst schließen, und ein fehlendes Lattenrost-System unter der Matratze werden in diesem Video offen gezeigt und kommentiert werden. Das Induktionskochfeld hat den grundsätzlichen Nachteil, dass es ohne Landstrom nicht nutzbar ist, und wer mit Gaskocher arbeiten möchte, muss entweder das aufpreispflichtige mobile Gasfeld mitbestellen oder sich selbst behelfen. Die Fensterlösung setzt auf Rahmenfenster, was den praktischen Vorteil bietet, dass die Hecktüren vollständig umlegbar bleiben – ein Detail, das auf engen Campingplätzen beim Be- und Entladen erheblichen Unterschied machen wird. Das Komfortpack für rund 4.000 Euro Aufpreis enthält zusätzliche Fenster und Zubehör, ohne das das Fahrzeug in der Basisausstattung deutlich nüchterner wirkt. Ohne Rückfahrkamera, ohne Markise und ohne Kühlbox – die separat gekauft und passend zum Fach gefunden werden muss – liegt der Papillon in einer Preisregion, in der die Konkurrenz durchaus ähnliche Pakete anbietet und dabei in Verarbeitung und Detailqualität nicht immer schlechter dasteht. Ob der Bürstner Papillon am Ende ein faires Angebot für Camping-Einsteiger ist oder ob er trotz des attraktiven Namens und des soliden Designs zu viele Kompromisse in der Ausführungsqualität macht, wird jeder Käufer nach diesem Video selbst entscheiden können. Alle Details zu Ausstattung, Maßen, Preis und Verarbeitungsqualität gibt es jetzt im Video.