Fast wäre hier Olympische Geschichte geschrieben worden - Die Regatta Strecke von 1954
Flusswandern auf Marta
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Fast wäre hier Olympische Geschichte geschrieben worden - Die Regatta Strecke von 1954
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Flusswandern auf Marta
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Brieskow-Finkenheerd bis Küstrin-Kiez (40 Km) - Tag 3
Nach einer erneuten kalten Nacht im alten Zielrichterturm begrüßte uns ein sehr kalter aber sonniger Morgen. Ab Frankfurt Oder änderte sich das Flussbild erheblich. Der immense Schiffsverkehr, den es zu der Zeit gab, beschränkte sich einzig und allein auf den massiven polnischen Buhnenbau. Leider wird der Fluß hier wieder stark verändert. Es wundert mich, weil auf der kompletten Oder so gut wie kein Schiffsverkehr stattfand.
In Lebus legten wir für eine Mittagspause beim Anglerheim an. Gut gestärkt konnte es weiter zur nächsten "Sehenswürdigkeit" auf polnischer Seite gehen. Der alte Aussichtsturm war jedoch leider nicht mehr gefahrlos zu erklimmen.
Die nächste Sehenswürdigkeit war allerdings ein Bauwerk mit echter Geschichte.
Die Festung Küstrin war eine Festung, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum Schutz der Residenzstadt Küstrin der damaligen Markgrafschaft Brandenburg-Küstrin errichtet wurde.
Für die große Bedeutung der Festung spricht, dass erst 1920 die Siegermächte des Ersten Weltkriegs ihre Existenz durch den Versailler Vertrag beendeten. Kurz danach begann der Abriss der östlichen Stadtumwallung. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Küstrin 1945 wieder zur Festung erklärt und die Stadt durch die Kampfhandlungen bis Ende März 1945 nahezu vollständig zerstört. Seit dem Kriegsende liegt der Teil der Festungsbauwerke auf der rechten Oderseite im polnischen Kostrzyn nad Odrą, die restlichen Außenwerke in der deutschen Gemeinde Küstriner Vorland. Die in Polen gelegenen und ohnehin beschädigten Festungsbauwerke sind durch Sprengungen und Abbrucharbeiten zur Materialgewinnung weiter zerstört worden. Seit den 1990er Jahren erfolgt eine Restaurierung der Festungsanlagen in der Altstadt und des von Kriegszerstörungen verschonten Forts Gorgast, während die anderen Außenwerke infolge Leerstand verfallen.
Unser Nachtlager fanden wir dann auf der gegenüber liegenden Seite beim hiesigen Fischer.