Psychose – eine besondere Form der Dünnhäutigkeit
Psychiatrie Verlag
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Psychose – eine besondere Form der Dünnhäutigkeit
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Unsere Haut kann durchlässig werden, sodass innere Dialoge zu äußeren werden und reale Bedrohungen/Informationen uns filterlos (be)treffen. So reagieren wir in Psychosen oft schneller nicht nur auf vermeintliche, sondern auch auf reale Gefahren – fast wie Seismografen.
Was bedeutet das angesichts der aktuellen Bedrohung der Welt? Zugleich erscheinen Psychosen wie ein Ringen um Selbstverständlichkeit und wie ein Zustand, in dem plötzliche Nähe und Enge bedrohlich wirken können. Wir brauchen dann für unsere existenzielle Versicherung ein Gegenüber, brauchen Beziehungen, die uns spiegeln, halten, zugleich Raum für Autonomie und ein konstruktives therapeutisches Milieu. Wie schaffen wir eine Beziehungs- und Behandlungskultur, die weniger Angst macht, weniger Stigma fördert, Eigen-sein sichert, ohne Schutz zu vernachlässigen? Egal in welchem Setting – ambulant, stationär und aufsuchend zu Hause? Welchen besonderen Stellenwert haben Psychotherapie und Genesungsbegleitung?
Prof. Dr. Thomas Bock im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz (Direktor Psychiatrische Klinik Charité Berlin) und Gwen Schulz (Genesungsbegleiterin, Peer-Forscherin, UKE).
6. Teil der Reihe »Bock auf Dialog?« im Wintersemester 2022/23: Mensch-Sein.
Mit freundlicher Unterstützung von der Deutschen Rentenversicherung Nord.
Mehr Infos unter » https://psychiatrie-verlag.de/bock-au...
Zu den Themenblöcken:
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Alle Veranstaltungen von • Bock auf Dialog? – Die Vorlesungsreihe: »Z...
Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Irre menschlich Hamburg e.V. und psychenet.