Bikepacking Rheinradweg, von Arnhem gehts nach Deutschland
wolfsmensch uffn velo
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Bikepacking Rheinradweg, von Arnhem gehts nach Deutschland
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Arnhem, die Stadt am Niederrhein, deren Brücke im Weltkrieg Bedeutung erlangte, war quasi der Auftakt meines heutigen Tages. Zuerst kreuz und quer durch die Innenstadt zum Sightseeing bevor es über die besagte Brücke ging.
Kurz danach wieder Seitenwechsel, dieses Mal mit Fähre für 1,30 eur, ec Karte bereit halten.
Der Weg hat seine Reize. Wenn es nur nicht so kalt wäre (5 Grad) und der Gegenwind sich nicht wie Winter anfühlen würde. Es wird später wärmer, aber die gefühlte Temperatur ist "kalt" . In den kurzen Rückenwindpassagen kann ich dagegen nicht schnell genug die Jacken öffnen.
Die Wegeführung in NL hat mir sehr gut gefallen. Dann kommt die Fähre, auf der anderen Seite angekommen nach wenigen Pesalumdrehungen erreicht man Deutschland.
Problem: auch nach 10 Minuten warten kann ich die Fähre nirgendwo, auch nicht am Fähranleger auf der anderen Seite nicht, entdecken. So fahre ich weiter diesseits in Richtung Deutschland. Die Strecke ist nicht so schön, der Rhein mit seinem enormen Verkehr jedoch schon. Etwa 12 km später erreiche ich den ersten Deutschen Ort. Hier ist der Endpunkt meines Tracks und ich habe damit Kleve verpasst.
Es geht über den Rhein und durch flaches Land gegen den Wind die Strecke ist zumeist abseits des Rheins und wenn nicht der Rhein hinter dem Deich versteckt. Dafür gaut nun der Wind richtig rein. Rekativ schnell verbraucht sich mein Akku. Ohne Akku hätre ich umgedreht und den nächsten Bahnhof angesteuert.
Irgendwann fahre ich die Flusswindungen nicht mehr aus sondern kürze geradeaus ab. Ironie dabei: ich bin häufig dichter am Fluss als in den ganzen Tagen in NL.😎
Die Agrarlandschaft wird auf den letzten 50 km immer wieder einmal durch Häuser oder Baumansammlungen unterbrochen. Irgendwann fahre ich eher mit Kopf runter und sehe nicht mehr so genau hin. Meine Strechenwahl passt zur örtlichen Buslinie. Die Wartehäuschen bieten mir öfter die Möglichkeit einer windgeschützten Pause.
Durch meinen aphatischen Fahrstil wäre mir fast mein Übernachtungsort entgangen, ein Hotel , das nicht in booking com gelistet ist.
Scharf gebremst und eingescheckt, der zweite Akku war auch schon fast verbraucht. Damit habe ich heute mehr Strom gebraucht als an jedem Tag auf meinem Bodensee-Königssee-Radweg!!!
Ich bin gut und schnell eingeschlafen und habe diesen Bericht am nächsten Morgen erst abgeschlossen.