Victoria Nürnberg: Meistgekauftes Motorrad – jüdische Gründer, dann ausgelöscht
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Victoria Nürnberg: Meistgekauftes Motorrad – jüdische Gründer, dann ausgelöscht
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Victoria — gegründet 1886 von Max Frankenburger (†5. Januar 1943 KZ Theresienstadt) und Max Ottenstein (†1947 Liechtenstein/Exil) in Nürnberg-Gleißhammer, Hochräder und Sicherheitsfahrräder, 1888 tausendstes Fahrrad, 1901 erstes Motorrad, 1920 KR I mit BMW-Motor und erster teleskopähnlicher Vorderradgabel Deutschlands, 1923 Martin Stolle als Konstrukteur, Übernahme Sedlbauer-Betrieb, 1933 Arisierung — Franz Ottenstein muss Werk verlassen 1934, Zweiter Weltkrieg mit Riedel-Anlasser für Junkers Jumo 004/BMW 003 Strahltriebwerke der Me 262, Werk zu 80% zerstört, Neustart mit Küchenmaschinen und Milchkannen, 400.000 Vicky-Mopeds in den 1950ern, Bergmeister V35 mit Columbus-OHV-Motor, KR 21 Swing mit elektromechanischer Schaltung (370 Mark Verlust pro Stück), Victoria Spatz Kleinstwagen (729 Stück, 3 Mio Mark Verlust), Dr. Odilo Burkart (Flick-Vertrauter) übernimmt, 8. November 1958 Carlton-Hotel Hauptversammlung — Zweirad Union AG (Victoria + Express + DKW), 1963 Fichtel & Sachs, 1966 Hercules, 1969 Victoria aus allen Prospekten, 1995 Namensrechte an Hermann Hartje KG Hoya für Fahrräder.
Die Geschichte der meistgefahrenen Nürnberger Motorradmarke — und ihrer vergessenen jüdischen Gründer.
Quellen: Wikipedia Victoria-Werke, DeWiki Victoria-Werke, Victoria-IG.de Geschichte, Zweirad-Union-Mopeds.de Geschichte, Wikipedia Nürnberger Motorradindustrie, Wikipedia Zweirad Union.