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Vertrautes Unbehagen vs unbekanntesAbenteuer auf dem Weg der Transformation

Sonja Lucia Seibt

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Vertrautes Unbehagen vs unbekanntesAbenteuer auf dem Weg der Transformation

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Sonja Lucia Seibt
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Vertrautes Unbehagen versus unbekanntes Abenteuer, eine In dieser Reflexion und Meditation geht es um ein bekanntes Phänomen auf dem Heilungsweg: ein seltsamer Widerstand. Ein Zurückziehen auf Vertrautes, auch wenn es uns und anderen wehtut. Eine Erklärung, warum Veränderungen sich so unangenehm anfühlen können und warum viele Menschen auf halbem Weg aufgeben. Hier ist eine Wahrheit, die vielleicht schwer zu hören ist: Wir entscheiden uns oft für vertrauten Schmerz statt für unbekannten Frieden. Sondern weil uns vertrauter Schmerz wie ein Zuhause vorkommt. Auf einer bestimmten Ebene fühlt es sich sicherer an, darin zu verharren, als sich ins Unbekannte zu begeben. Eine Person, die immer wieder unerreichbare Partner anzieht, weil Sehnsucht ihr vertrauter ist als wirklich gesehen zu werden; die Person, die sich jedes Mal selbst sabotiert, wenn sie kurz vor dem Erfolg steht, weil sie nur das Kämpfen kennt; die Person, die ständig mit ihren Familienmitgliedern im Konflikt steht, weil ihr das Drama realer erscheint als Frieden. Warum? Weil unser Ego - unser Verstand eine Art Identität um den Schmerz herum aufbaut. Jedes Mal, wenn wir eine neue Realität wählen könnten. Und hier wird es noch komplexer: Manchmal fühlt sich Heilung wie Verrat an.. wie ein untreu werden. Einhergehend mit Scham, Schuld und Angstgefühlen. Wir können beim vertrauten Schmerz bleiben. Uns sagen:d „Diese spirituelle Arbeit ist zu viel. Vielleicht bin ich noch nicht bereit. Vielleicht ist es einfacher, einfach so zu bleiben, wo ich bin.“ Oder wir können das Unbehagen anerkennen, die Schuldgefühle zulassen, die Angst wahrnehmen – und uns dafür entscheiden, den Schritt ins Unbekannte zu wagen. Weil uns die Mission unserer Seele wichtiger ist als die Angst vor dem Unbehagen, das Wachstum mit sich bringt. Momente der Reflexion: • An welchem vertrauten Schmerz, Haltung, Glauben, Verhalten halte ich fest, weil er sich vertrauter und sicherer anfühlt als das Unbekannte? • Was befürchte ich könnte geschehen, wenn ich mich neu ausrichte, bekenne, revidiere und dies nicht nur für mich, sondern auch für andere offensichtlich wird? • Was würde möglich werden, wenn ich mir selbst die Erlaubnis geben würde, ohne Schuldgefühle und Scham zu heilen und mein Leben zu transformieren? • Ein Mantra: Ich lasse den Trost des vertrauten Schmerzes los. Meine Heilungs- und Wandlungsreise ist kein Verrat, kein Versagen, sondern ein Geschenk an meine Seele und an alle in meiner Ahnenreihe. • Gebet: Gott, bitte hilf mir zu verstehen, an welchem vertrauten Schmerz ich festhalte und warum. Was müsste ich loslassen oder wer müsste ich werden, um vollständig zu heilen?