Kivor - Mein Spiegel applaudiert
Kivor Army
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Kivor - Mein Spiegel applaudiert
4 просмотра · 13 дней назад
Kivor Army
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Lyrics:
Mein Spiegel applaudiert, sobald ich morgens vor ihm steh',
als wär' der Tag erst offiziell, wenn ich als Erstes durch ihn geh'.
Ich trag Selbstbewusstsein so entspannt wie andre ihre Lieblingsjacke,
dein Ego sucht nach WLAN... meins besitzt längst die Antenne.
Mein Name fällt wie Champagner – laut, elegant und mit Effekt,
deiner klingt nach Warteschleife... meiner nach komplett besetzt.
Ich lauf durch Marmorböden, als gehörte mir das Gebäude,
selbst der Kronleuchter hängt ein Stückchen gerader, wenn ich heute komme.
Gold glänzt am Handgelenk, doch Worte bleiben mein Vermögen,
denn Ketten kann man kaufen... starke Zeilen musst du pflegen.
Dein Flow hat viele Muskeln, meiner deutlich mehr Manieren,
doch beide wissen ganz genau, wer heute Abend wird regieren.
Mein Spiegel applaudiert...
Nicht aus Höflichkeit...
...sondern weil er weiß,
dass Selbstvertrauen besser aussieht
als jede Designerjacke.
Mein Spiegel applaudiert...
Jeder Morgen wirkt wie Premierenabend,
und jeder Blick zurück bestätigt nur den ersten Eindruck.
Ich trinke auf Erfolge, die noch gar nicht eingetroffen sind,
weil Optimismus besser schmeckt als irgendein Billig-Gin.
Lippenstift am Kristallglas, Duft liegt noch im Penthouseflur,
doch mein größter Seitensprung bleibt immer noch die deutsche Sprache.
Ich stapel Silben höher als ein Makler seine Quadratmeter,
du stapelst Ausreden... und wunderst dich über leere Regale.
Mein Schatten hält respektvoll Abstand – Konkurrenz macht ihn nervös,
selbst das Licht verteilt Applaus, sobald mein Name Räume füllt.
Champagner kennt meinen Nachnamen besser als der Barkeeper,
weil jede Flasche glaubt, sie wär' für diesen Abend eingeplant.
Dein Album macht Bekanntschaft mit dem Sonderangebot,
meins steht hinter Glas... gleich neben schlechten Entscheidungen anderer Leute.
Man nennt es Größenwahn...
Ich nenn's bloß gesunde Augen.
Wenn ich schon in den Spiegel schau,
dann wenigstens mit Begeisterung.
Mein Friseur braucht keinen Kalender – der kennt die Tourtermine,
weil selbst mein Scheitel mehr Auftritte hat als manche Karrieren.
Ich werf mit Doppeldeutigkeiten wie Casinos mit Konfetti,
treff dabei so selbstverständlich, dass Zufall beleidigt wirkt.
Jede Zeile trägt Maßarbeit, kein Satz verlässt halbfertig das Haus,
denn Perfektion ist keine Laune – eher ein chronischer Zustand.
Luxus endet irgendwann... ein guter Reim bleibt deutlich länger,
deshalb investier ich lieber Wörter statt nur Edelmetalle.
Wenn irgendwann mein letzter Vorhang fällt und Ruhe einkehrt,
klatscht wahrscheinlich selbst die Stille...
weil sie den Text verstanden hat.
Mein Spiegel applaudiert...
Nicht aus Höflichkeit...
...sondern weil er weiß,
dass Selbstvertrauen besser aussieht
als jede Designerjacke.
Mein Spiegel applaudiert...
Jeder Morgen wirkt wie Premierenabend,
und jeder Blick zurück bestätigt nur den ersten Eindruck.