Перейти к содержимому

Tiengen (DE - BW) Glocken der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

GlockenTV

0:00 / 0:00

Tiengen (DE - BW) Glocken der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

974 просмотра · 2 дн. назад
GlockenTV
2,34 тыс. подписчиков
974 просмотра · 2 дн. назад
Projekt Salve Regina (neue Kuhn-Orgel): Im Herbst 2017 musste die bestehende Orgel auf Anordnung des erzbischöflichen Bauamtes in Freiburg wegen der veralteten Technik, die den heutigen Brandschutzbestimmungen nicht mehr entspricht, stillgelegt werden. Eine Begutachtung durch den erzbischöflichen Orgelinspektor Georg Koch im März 2018 ergab, dass die Orgel aufgrund völliger Überfrachtung „unpflegbar“ ist. Koch hat der Gemeinde einen Orgelneubau dringend angeraten. Für den Bau der neuen Orgel wurde nach einer Ausschreibung 2022 der Schweizer Orgelbauer Kuhn aus Männedorf beauftragt. Geplant war eine klassizistische Orgel mit 35 Registern auf drei Manualen und Pedal im historischen Gehäuse von Blasius Bernauer (1770) mit mechanischer Spieltraktur und elektrischer Registertraktur. Auf der Unterempore wird es einen freistehenden Spieltisch geben. Sie wird am heutigen 04.10.2026 durch den Bischof Francis Bestion aus Blois, der französischen Partnerstadt von Waldshut-Tiengen, geweiht. Kirchengeschichte: Eine Kirche ist wohl bereits seit mindestens 858 am heutigen Standort bezeugt. Jenes Kirchleich wurde im 15. Jahrhundert neu errichtet, bei dieser Gelegenheit wurde der noch heute vorhandene massive quadratische Teil des Turmes gebaut. Nach einer Erweiterung 1572 begann man gut 150 Jahre später mit den Planungen für einen Neubau des Kirchenschiffs. Auf Anordnung des Fürsten Josef Adam von Schwarzenberg musste der gotische Turmbau mit integriert werden. Schliesslich wurde 1752 durch Peter Thumb mit dem Neubau der Kirche begonnen. Aufgrund unpassender Proportionen wurde der vorhandene Turmchor nicht integriert und eine Mauer dazwischen gezogen. Der Turm selber erhielt 1754 einen barocken Aufbau. Glockengeschichte: Ursprünglich hingen überliefert 3 Glocken im Turm der neu erbauten Kirche mit den Jahrgängen 1668, 1640 und 1648. Die grosse Glocke war von Heinrich Füssli aus Zürich gegossen worden. Als Ersatz für das sich im schlechten Zustand befindliche Geläute wurde 1808 von Franz Josef Rosenlächer ein neues 4-stimmiges Geläute gegossen. Es soll die Stimmung f' as' c'' d'' gehabt haben. Bereits 1721 war von Tobias Schalch in Schaffhausen die kleine Totenglocke gegossen worden. Dieses Geläute befand man 1887 für etwas gar klein und so ergänzte man anstelle der 2 kleinsten Glocken eine neue grosse Glocke und 2 kleine Glocken. Diese wurden von Carl Rosenlächer gegossen. Die Stimmung des ergänzten Geläutes war nun des' f' as' b' des''. Dieses Geläute ging bis auf die Totenglocke und die kleinste Glocke von 1887 über die beiden Weltkriege leider vollständig verloren. Zu der Rosenlächerglocke wurde 1950 von der Giesserei Grüninger ein neues 5-stimmiges Geläute ergänzt. Im Turm befand sich nun ein Geläute in der Stimmung cis' e' fis' a' h' cis''. Schliesslich kam durch eine Spende für eine neue Grundglocke 1962 der Guss dieser und der Ersatz der 3 kleinsten Glocken durch Friedrich Wilhelm Schilling zustande. Die 3 grösseren Glocken von Grüninger wollte man entsprechend noch nachstimmen. Da dies nicht den gewünschten Effekt brachte, wurden 1963 auch diese 3 Glocken neu gegossen. Das grosse Geläute hatte nun ein die Stimmung a° cis' e' fis' a' h' cis'' und erklingt im erweiterten Salve Regina. 2019 kam der Wunsch auf, auch die kleine Totenglocke optional im Gesamtgeläute integrieren zu können. Diese steht mit dem Ton g'' aber etwas ausserhalb der eigentlichen Tonlinie. So goss man bei der Giesserei Bachert eine Glocke mit dem Ton d'' dazu, um diesen Spagat vollbringen zu können. Im Video wird ebendiese Totenglocke weg gelassen, da sie nach wie vor noch nicht in das restliche Geläute passt und der Tonsprung wesentlich zu gross disponiert wurde. Sämtliche Tonangaben mit Bezugston a' = 435Hz in 1/16-Halbtönen Daten zum Geläute: Disposition: a° cis' e' fis' a' h' cis'' d'' g'' Glocke 1 Ton: a° -2 Gewicht: 4'013 kg Durchmesser: 1'810 mm Gussjahr: 1962 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 2 Ton: cis' -4 Gewicht: 2'365 kg Durchmesser: 1'516 mm Gussjahr: 1963 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 3 Ton: e' -2 Gewicht: 1'341 kg Durchmesser: 1'214 mm Gussjahr: 1963 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 4 Ton: fis' -4 Gewicht: 915 kg Durchmesser: 1'104 mm Gussjahr: 1963 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 5 Ton: a' -2 Gewicht: 610 kg Durchmesser: 968 mm Gussjahr: 1962 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 6 Ton: h' -2 Gewicht: 425 kg Durchmesser: 857 mm Gussjahr: 1962 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 7 Ton: cis'' -4 Gewicht: 313 kg Durchmesser: 770 mm Gussjahr: 1962 von F. W. Schilling, Heidelberg Glocke 8 Ton: d'' -3 Gewicht: 230 kg Durchmesser: 715 mm Gussjahr: 2019 von Glockengießerei Bachert Glocke 9 Ton: g'' +6 Gewicht: ca. 90 kg Durchmesser: 524 mm Gussjahr: 1721 von T. Schalch, Schaffhausen Ein herzlicher Dank geht den herzlichen Mesner für das Öffnen des Turmes und das Sondervollgeläute. 00:00 Vollgeläute 06:24 Bilderstrecke 07:47 Vollgeläute