Gefriert heißes Wasser schneller als kaltes? 7 Wasser-Rätsel, eins ist seit 1963 ungelöst
Wissbiss
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Das Banalste, was deine Küche kann — Wasser kochen — steckt voller ungelöster Physik. Warum singt der Wasserkocher vor dem Kochen und verstummt kurz davor? Woher weiß der Klick, wann Schluss ist? Warum wird die Pasta auf dem Everest nicht gar — und kann heißes Wasser wirklich schneller gefrieren als kaltes? Bei Rätsel sieben streitet die Wissenschaft seit einem Schulaufsatz aus Tansania. Bis heute.
Kapitel:
00:00 Das banalste Wunder
00:25 #1 Das Lied des Wasserkochers
01:08 #2 Der Klick
01:49 #3 Nudeln am Everest
02:55 #4 Warum der Topf überkocht
03:46 #5 Überhitztes Wasser
04:35 #6 Salz und Deckel
05:24 #7 Der Mpemba-Effekt
06:29 Noch nicht genau hingesehen
💡 Interessanter Fakt: 1963 bemerkte der tansanische Schüler Erasto Mpemba beim Speiseeis-Machen, dass seine heiße Mischung schneller fror als die kalte seiner Mitschüler. Sein Lehrer spottete — bis Mpemba Jahre später den Physikprofessor Denis Osborne öffentlich fragte. Die gemeinsame Veröffentlichung von 1969 trägt bis heute den Namen des Schülers: der Mpemba-Effekt.
Quellen: Mpemba & Osborne (1969, Namensgebung des Effekts — bis heute wissenschaftlich umstritten); Kavitations-Akustik, Bimetall-Technik und Siedepunkt-Physik nach Standard-Lehrbuch.
Frage an dich: Deckel drauf oder Deckel weg beim Wasserkochen — und wusstest du, dass nur einer von beiden wirklich Zeit spart?