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Gut versorgt - zuhause und anderswo: Palliative Versorgungsangebote erklärt

Strube Stiftung

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Gut versorgt - zuhause und anderswo: Palliative Versorgungsangebote erklärt

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Strube Stiftung
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Viele schwer erkrankte Menschen wünschen sich, möglichst lange zu Hause zu bleiben – vielleicht sogar bis zum Lebensende. Aber was braucht es, damit das gelingen kann? Wer hilft, wenn Beschwerden stärker werden? Und welche Alternativen gibt es, wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr ausreicht? In „Gut versorgt – zuhause und anderswo“ erklärt Prof. Dr. Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln, welche Möglichkeiten die Palliativ- und Hospizversorgung bietet. Dabei geht es nicht nur um die letzten Lebenstage: Palliative Unterstützung kann bereits deutlich früher im Verlauf einer schweren, fortschreitenden Erkrankung sinnvoll sein. Der Film zeigt, welche Angebote Betroffenen und Angehörigen zur Verfügung stehen – zuhause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und in hospizlichen Einrichtungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie eine Versorgung in der vertrauten Umgebung organisiert werden kann. Dabei spielen neben Hausärztinnen und Hausärzten unter anderem die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und ambulante Hospizdienste eine wichtige Rolle. Wenn Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Verwirrtheit oder andere belastende Beschwerden zu Hause nicht ausreichend behandelt werden können, kann vorübergehend eine Palliativstation notwendig werden. Ihr Ziel ist häufig gerade nicht ein dauerhafter Aufenthalt, sondern die Beschwerden so weit zu lindern und die Situation zu stabilisieren, dass eine Rückkehr nach Hause wieder möglich wird. Auch das stationäre Hospiz, palliative Unterstützung im Pflegeheim, die gesundheitliche Versorgungsplanung sowie Tageshospize und palliativmedizinische Tagesbehandlungen werden erläutert. Dabei wird deutlich: Nicht jedes Angebot hat dieselbe Aufgabe. Entscheidend ist, welche Unterstützung zur individuellen Situation, zum Therapieziel und zu den Wünschen des erkrankten Menschen passt. Prof. Dr. Voltz betont zudem, wie wichtig es sein kann, frühzeitig und realistisch über die Erkrankung, die weitere Entwicklung und die eigenen Vorstellungen zu sprechen. So können Unterstützungsangebote rechtzeitig organisiert und Entscheidungen für mögliche gesundheitliche Krisen vorbereitet werden. Palliativversorgung ist Teamarbeit: Medizin, Pflege, psychosoziale Unterstützung, Physiotherapie, spirituelle Begleitung und ehrenamtliche Hospizarbeit können je nach Bedarf zusammenwirken. Ziel ist eine Versorgung, die sich daran orientiert, was dem Menschen in seiner jeweiligen Situation guttut und möglichst viel Lebensqualität ermöglicht. Dieses Video ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bitte besprechen Sie Beschwerden, Nebenwirkungen oder Änderungen Ihrer Behandlung immer mit Ihrem behandelnden Ärzteteam. Ein Film der Strube Stiftung mit Jens Strube und Prof. Raymond Voltz. Weitere Informationen: www.strube-stiftung.de 00:00 Intro 01:11 Was bedeutet Palliativversorgung? 02:19 Heilung, Lebensverlängerung und Lebensqualität: fließende Therapieziele 03:39 Zu Hause sterben: Wunsch und Realität 05:18 Was braucht es, um zu Hause bleiben zu können? 06:20 Wann ist eine Palliativstation sinnvoll? 06:50 Stationäres Hospiz, SAPV und ambulante Hospizdienste 08:58 Wie gut ist die Palliativversorgung regional verfügbar? 10:08 Palliativversorgung im Pflegeheim und gesundheitliche Vorsorgeplanung 13:06 Tageshospiz und palliativmedizinische Tagesbehandlung 16:01 Was passiert auf einer Palliativstation? 19:13 Stabilisierung, weitere Therapie und Rückkehr nach Hause