Psyche im Quadrat | Alltag planen nach der Klinik – Beratungs- und Unterstützungsangebote
kboKliniken и Bezirk Oberbayern
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Psyche im Quadrat | Alltag planen nach der Klinik – Beratungs- und Unterstützungsangebote
51 просмотр · 7 дн. назад
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Wie gelingt nach einem Klinikaufenthalt der sichere Übergang in den Alltag?
In der fünften Folge von „Psyche im Quadrat“ spricht Podcast-Host Matthias Riedel-Rüppel mit Michaela Wilfer-Baier, Sozialpädagogin auf einer Akutstation am kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München, und Dieter Winklhofer, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes München West (SPDI).
Gemeinsam klären sie, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote Betroffenen nach einem Klinikaufenthalt zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt stehen die Arbeit der Sozialpsychiatrischen Dienste, vielfältige ambulante Hilfen und die Bedeutung einer verlässlichen Begleitung beim Übergang in den Alltag.
Dabei wird deutlich: Entlassplanung beginnt bereits mit der Aufnahme. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Klinik, SPDI, Ärzt*innen, psychiatrischer Institutsambulanz und weiteren Hilfen kann Versorgungslücken verhindern. Auch Angehörige benötigen Information, Beratung und Entlastung.
Trotz bestehender Herausforderungen bei Wohnraum, Finanzierung und der Versorgung besonders belasteter Menschen gilt: Kostenfreie Hilfe ist erreichbar – und sollte möglichst früh genutzt werden.
🎙️Moderation: Matthias Riedel-Rüppel
🎙️Zu Gast: Michaela Wilfer-Baier, Sozialpädagogin auf einer Akutstation am kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München, und Dieter Winklhofer, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes München West (SPDI)
Weitere Informationen:
• Bezirk Oberbayern: https://www.bezirk-oberbayern.de/
• Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo): https://kbo.de/
• OSPE – Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e. V.: https://www.ospe-ev.de/
• OI – Angehörige psychisch erkrankter Menschen in Oberbayern: https://angehoerige-oberbayern.de/
Kapitel:
00:19 – Intro & Thema: Alltag planen nach der Klinik
01:44 – Gäste: Michaela Wilfa Beyer und Dieter Winkelhofer
02:24 – Was macht ein SPDI? Niederschwellige ambulante Beratung und Begleitung
06:14 – Aufgabe der Klinik: Entlassplanung beginnt mit dem Aufnahmetag
08:27 – Schnittstelle Klinik–SPDI: Wie die Zusammenarbeit konkret funktioniert
11:30 – SPDI-Sprechstunden in der Klinik und Weitervermittlung an den zuständigen Dienst
13:31 – Welche Fragen Betroffene vor der Entlassung mitbringen
15:17 – Case Management erklärt: sicherer Übergang in die ambulante Versorgung
16:30 – Was passiert nach dem ersten Termin beim SPDI?
17:35 – Möglichkeiten und Grenzen: Beratung statt Psychotherapie
18:54 – Ängste nehmen beim Übergang: Rezepte, Anschlusstermine, medizinische Weiterbehandlung
20:51 – Netzwerke im ambulanten Bereich: PIA, Therapeutinnen, Komplexversorgung
22:55 – Angehörige als wichtige Stützen – und warum auch sie Beratung brauchen
28:04 – Niederschwellig, kostenfrei, verschwiegen: Was den SPDI besonders macht
28:59 – Veränderungen in der Psychiatrie: Flex-Behandlung, mehr Versorgung im häuslichen Umfeld
34:41 – Wachsende Belastung der SPDIs: mehr Klientinnen, komplexere Problemlagen, Finanzierungslücken
38:19 – Schweigepflicht in der Überleitung und in der Arbeit mit Angehörigen
39:55 – Grenzen des Systems: Wohnen, Wohnungslosigkeit, fehlende gesetzliche Möglichkeiten
42:26 – Ambulante Anbieter in Oberbayern und München: APPM, SPZ, Servicestelle, Wegweiser psychische Gesundheit
48:10 – Was tun in Krisen? Netzwerkgespräche, Atriumhaus, Krisendienst
50:32 – Fazit, Ausblick auf die nächste Folge: Kinder- und Jugendpsychiatrie