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Profanierung St. Marien Hohenmölsen - 11. Oktober 2026

Kath-Zeitz

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Profanierung St. Marien Hohenmölsen - 11. Oktober 2026

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ABSCHIED VON EINEM GOTTESHAUS —- ERINNERUNGEN BLEIBEN Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, wurde die katholische Kirche St. Marien in Hohenmölsen im Rahmen einer Heiligen Messe profaniert. Ein bewegender Abschied voller Dankbarkeit, Erinnerungen und Wehmut. Zahlreiche Gläubige aus der gesamten Pastoralregion waren gekommen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt — ein eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit. Pfarrer Dr. Jürgen Wolff brachte die besondere Atmosphäre mit einem Satz zum Ausdruck: »Es ist fast schon ein Gefiihl von Weihnachten.“ Pfarrer Dr. Jiirgen Wolff Über viele Jahrzehnte war St. Marien ein Ort lebendigen Glaubens, der Gemeinschaft und der Hoffnung. Besonders gewürdigt wurden Pfarrer Hempel, der hier über 40 Jahre als Priester wirkte, und Dorothea Kotzian, die sich bis zuletzt mit großer Hingabe für die Kirche und ihre Gemeinde einsetzte. Der Dank galt ebenso allen Ehrenamtlichen, die St. Marien mit Leben erfillten. „Auch in der Trauer vertrauen wir darauf, dass dein Sohn bei uns ist und bei uns bleibt.“ Aus den Fürbitten zur Profanierung Der Altarraum ist nun leer, das Ewige Licht erloschen. Zeichen, die schmerzlich vor Augen führen, dass St. Marien nicht langer Gotteshaus sein wird. Was über Jahrzehnte ein Ort des Gebetes, der Begegnung und der Nahe Gottes war, ist nun still geworden. Doch mit der Profanierung endet zwar die Nutzung der Kirche als Gotteshaus, nicht aber das, was Menschen hier im Glauben miteinander verbunden hat. Erinnerungen bleiben, Begegnungen wirken nach und der gemeinsam gelebte Glaube findet seinen Weg über die Mauern dieses Gebäudes hinaus. Denn auch wenn wir von einem Gotteshaus Abschied nehmen müssen, bleibt Christus in unserer Mitte — und die Gemeinschaft lebt weiter. Text: Yvette Lange - Fotos: Bernhard Hildebrandt