Astronautengötter im antiken Mesopotamien? ‒ Leif Inselmann
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Astronautengötter im antiken Mesopotamien? ‒ Leif Inselmann
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In diesem Vortrag zerlegt Leif Inselmann die populären Anunnaki-Mythen und die Präastronautik à la Zecharia Sitchin – mit Originalquellen, Sprachkenntnis und Archäologie. Er erklärt, was mesopotamische Texte wie das Atramḫasis-Epos tatsächlich erzählen, was „Anunnaki“ in den Keilschriftquellen wirklich bedeutet und warum weder ein Planet „Nibiru“ noch außerirdische Goldschürfer oder uralte Hochzivilisationen wissenschaftlich haltbar sind. Statt „Astronautengöttern“ zeigen die Funde eine ganz irdische, schrittweise Kulturentwicklung – und wie Sitchins kreative Fehlübersetzungen später zur Basis für Pseudoarchäologie und Verschwörungserzählungen wurden. Ein Vortrag für alle, die wissen wollen, wo Forschung endet – und Fantasie beginnt.
Leif Inselmann wurde am 27.07.1998 in Kiel geboren. Er studierte Ur- und frühgeschichtliche Archäologie und Altorientalistik in Göttingen; seit 2024 promoviert er an der Freien Universität Berlin zur Archäologie der Bronzezeit. Auf seinem Blog „Wunderkammer der Kulturgeschichte“ (www.wunderkammer.inselmann.net) setzt er sich kritisch mit kontroversen Thesen zur Geschichte und Archäologie auseinander.
Aufgenommen auf der SkepKon 2025 in Regensburg. Ein Film von Andreas Weimann.
Grafik Thumbnail: Pixabay/Canva