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SPD sendet ein Signal aus: Wir wollen nicht Schuld sein

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SPD sendet ein Signal aus: Wir wollen nicht Schuld sein

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#reitzthema #spd #merz Der Rücktritt von Bärbel Bas als Arbeitsministerin und SPD-Chefin verschärft die ohnehin angespannte Lage in der Koalition. FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz sieht Bundeskanzler Friedrich Merz massiv unter Druck. „In 40 Jahren Politik und Umgang mit der Union habe ich so einen Autoritätsverfall noch nie erlebt“, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz über Kanzler Friedrich Merz (CDU). Die SPD setze dagegen im Zuge des Bas-Rücktritts laut Reitz auf Stabilität und sende damit ein klares Signal an den Kanzler für den Fall, dass es zu weiteren Verschärfungen der Krise in der Koalition kommen sollte: „Wir wollen nicht schuld sein.“ Arbeitsministern und SPD-Co-Chefin Bärbel Bas hatte ihren Rückzug mit dem Tod ihrer Stieftochter und öffentlichen Angriffen, auch aus Reihen der Union, begründet. Alexander Schweitzer folgt ihr als Arbeitsminister. Offen ist nun, wer künftig die SPD führen wird. Reitz hält Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, für die aussichtsreichste Kandidatin. Auch Manuela Schwesig kommt infrage, obwohl sie den Parteivorsitz bislang ausgeschlossen hat. Sollte sie ihre Meinung ändern, wäre das für Merz laut Reitz eine „Hiobsbotschaft“. Als mögliche Überraschungskandidatin nennt Reitz zudem Serpil Midyatli aus Schleswig-Holstein. Die SPD-Personalentscheidung dürfte entscheidend dafür sein, wie stabil die Koalition bleibt – und wie lange sich Merz im Amt halten kann.