SEVILLA - La Giralda, Jamón serrano, Real Alcázar
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Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien im Südwesten der Iberischen Halbinsel am Fluss Guadalquivir. Bereits vor der Ankunft der Römer war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. In der islamischen Zeit zwischen 711 und der christlichen Rückeroberung 1248 entwickelte sich Sevilla zur bedeutendsten Stadt in al-Andalus, der muslimisch beherrschten Region der iberischen Halbinsel. Im 16. und 17. Jh. wurde Sevilla zum Hauptumschlagplatz des spanischen Seehandels und Zentrum der spanischen Kunst.
Wir beginnen unsere Streifzüge durch Sevilla mit einem Rundgang von der Kathedrale durch das ehemalige Judenviertel Santa Cruz und die Altstadt mit ihren engen Gassen. Nach einem Besuch des Museo del Baile Flamenco und der futuristischen Holzkonstruktion des Metropol Parasol beenden wir vorbei am prächtigen Renaissancebau des Rathauses unseren Rundgang beim Denkmal für Christoph Kolumbus am Rand der Altstadt.
Der mittelalterliche Königspalast Real Alcázar wurde ursprünglich als maurisches Fort angelegt. Ein Großteil der heutigen Anlagen entstand ab 1364 auf den maurischen Ruinen in der sog. Mudéjar-Architektur. Dabei wurden unter christlicher Herrschaft Bauten mit islamischem Einfluss errichtet. Die benachbarte fünfschiffige Kathedrale Maria de la Sede wurde 1401 bis 1519 an Stelle der maurischen Hauptmoschee erbaut. Seit 1987 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. La Giralda, der 95 m hohe Glockenturm und Wahrzeichen der Stadt war ursprünglich das Minarett der Moschee.
Am Ufer des Guadalquivir gelangen wir zum Torre del Oro, einem um 1220 errichteten Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. In den Räumen der nahegelegenen Stierkampfarena besuchen wir das dortige Museum, in der 1881 fertiggestellten Arena selbst finden 14.000 Menschen Platz.
Nach einer Bootsfahrt auf dem Guadalquivir besuchen wir die Markthalle des Viertels Triana auf der anderen Seite des Flusses, wo viele Köstlichkeiten stilvoll in klassischem Design präsentiert werden. Nach einem Rundgang durch den Stadtteil, der auch als Wiege des Flamencos gilt, kehren wir in unser Quartier zurück.
Eine Rundfahrt mit einer Pferdekutsche schließt unseren Aufenthalt ab. Vorbei am 1682 erbauten San Telmo Palast nähern wir uns der Plaza de Espana, einem der bekanntesten Plätze Sevillas. Er wurde im spanisch-maurischen Neorenaissancestil für die Ibero-amerikanische Ausstellung von 1929 entworfen. Deren Ziel war es, mit den ehemaligen amerikanischen Kolonien Spaniens einen symbolischen Frieden zu schaffen. Auch der angrenzende Maria Luisa Park wurde im Zuge dieser Ausstellung neugestaltet, darin wurden Pavillons für die einzelnen amerikanischen Länder errichtet, die einst spanische Kolonien waren.
Musik
Filmmusic.io:
Spain Vol. 1
Spain Vol. 2
The Gigantic Epic Day After Tomorrow
Pixabay:
Spanish Music
Rhythm of the Flame
Spanish Mariachi
Essence of Andalusia
Arena de Sevilla
Bailame
YouTube Audio Mediathek:
Pink Flamenco, Doug Maxwell
Los Cabos, House of the Gipsies
Balada Gitana, House of the Gipsies