2. Spieltag // 2026-2027 // Berlin-Liga - SF Johannisthal
VfB Fortuna Biesdorf e.V.
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2. Spieltag // 2026-2027 // Berlin-Liga - SF Johannisthal
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3-faches Déjà-vu“
Spielbericht: SF Johannisthal vs. Fortuna Biesdorf
Endstand: 3:0 (2:0)
Drei Dinge, die sich irgendwie bekannt anfühlen: Ein vergleichbarer Saisonstart wie im vergangenen Jahr, vergleichbare Fehler wie zu Beginn der letzten Saison und ein Spielverlauf, der stark an die Partie gegen den Berliner SC erinnerte. Am Ende steht für unsere 1. Herren beim SF Johannisthal eine 0:3-Niederlage – und damit ein Saisonstart, der durchaus Anlass zum Nachdenken gibt.
Dabei begann die Partie intensiv und zunächst absolut ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich in den Zweikämpfen wenig. Nach 20 Minuten hatten die Gastgeber bereits drei Gelbe Karten gesammelt, was die Intensität der Anfangsphase durchaus unterstrich. Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch die Hausherren waren effektiver. In der 38. Minute traf Darvin Schramm nur den Pfosten und kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Frank Lebelt die hundertprozentige Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor hätte es durchaus mit einem 2:1 in die Pause gehen können – stattdessen lagen wir unnötig mit 0:2 hinten.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst, dass dieses Spiel noch lange nicht entschieden war. Enis Hot hatte in der 55. Minute die große Möglichkeit zum 2:1, scheiterte jedoch. Wir übernahmen zunehmend die Kontrolle und hatten deutlich mehr Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit lag dieser sogar bei rund 70 Prozent auf unserer Seite. Nachdem Johannisthal in der 74. Minute mit Gelb-Rot einen Spieler verlor, schien die Partie endgültig in unsere Richtung zu kippen.
Doch wieder einmal fehlte uns die letzte Konsequenz. In der 80. Minute stand Frank Lebelt erneut alleine vor dem Tor, brachte den Ball aber nicht im Gehäuse unter. Nur zwei Minuten später folgte dann der nächste individuelle Fehler in unserer Defensive. Johannisthal nutzte diesen eiskalt aus und erzielte mit einem Heber über Felix das entscheidende 3:0, bezeichnenderweise erst mit dem zweiten Schuss der Gastgeber in der zweiten Halbzeit. Aber auch danach hatten wir noch Möglichkeiten: In der 84. Minute standen Enis Hot und Jojo Maroske frei im Johannisthaler Strafraum, doch auch diese Chance blieb ungenutzt.
Kurz vor Schluss wurde es dann noch einmal kurios. In der 88. Minute sah Sarin Simoneit, der zu dem Zeitpunkt stärkste Mann auf dem Platz, ebenfalls die Gelb-Rote Karte. So endete eine Partie, in der das Chancenverhältnis insgesamt bei 5:5 lag und die wir über weite Strecken ausgeglichen gestalten konnten, mit einer deutlichen 0:3-Niederlage.
Was bleibt, ist leider ein echtes Déjà-vu.