Ballentransportwagen Wiegert BWD 10600 | profi #Fahrbericht
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Ballentransportwagen Wiegert BWD 10600 | profi #Fahrbericht
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Macht hoch die Tür: Wiegert hat einen Ballentransportwagen entwickelt, bei dem die Sicherungsgatter nach oben öffnen. Sehen Sie, was der Wagen noch zu bieten hat.
Aus profi 06/2022: https://www.profi.de/test/fahrbericht...
Wiegert Agrartechnik aus dem westfälischen Ostbevern baut unter anderem Ballentransportwagen. Wir haben uns den BWD 10600 im vergangenen Sommer angesehen, da uns die Ladungssicherung mit den nach oben öffnenden Gattern interessierte.
Das System hat nämlich den Vorteil, dass die Gitter beim Beladen nicht mit den Vorderrädern beschädigt werden können. Man muss allerdings ordentlich stapeln, damit die Gitter beim Schließen nicht – wie hier von uns provoziert – aufsetzen.
Insgesamt passen drei 90er- oder vier 70er Ballen übereinander, da die Ladefläche rund 120 Zentimeter hoch ist.
Damit man oben mit der Ballengabel nichts beschädigt, ist der untere Teil der Gitter beweglich, Anschläge verhindern den Kontakt mit den Hydraulikzylindern. Die Deichsel gibt es optional auch teleskopierbar, um selbst bei 10,60 m nutzbarer Plattformlänge auf der Straße unter 12 m bleiben zu können. Die Ölversorgung des Ventilblocks am Wagen erfolgt per Umlauf. Alle Zylinder haben außerdem Sperrblöcke, um sicher zu verriegeln.
Die Gitter sichern die Ladung ab 60 cm über der Plattform bis hoch auf 2,45 m. Außerdem bleiben sie laut Wiegert unter 2,55 m Außenbreite, was für die gewerbliche Nutzung wichtig ist. Deshalb gibt es den Wagen auch mit 60 km/h-Zulassung sowie seitlichem Unterfahrschutz. Ebenfalls optional ist die große Bereifung sowie die Nachlauflenkung der letzten Achse.
Muss man im Gebäude entladen, braucht man 5,50 m Deckenhöhe, dafür können kleine Lader aber bis dicht an die Ladefläche ranfahren, da unten kein Gitter stört. Den Wagen gibt es ab 37.500 Euro und alle Details dazu lesen Sie in der profi-Ausgabe Juni 2022.
Credits:
Redaktion: Hubert Wilmer
Sprecher: Christoph Wittelsbürger
Kamera: Hubert Wilmer
Schnitt: Roman Hünefeld