Wodan – Herr der Wilden Jagd | Odin, Rauhnächte & Germanische Mythologie
Feuer Krieger
0:00 / 0:00
Wodan – Herr der Wilden Jagd | Odin, Rauhnächte & Germanische Mythologie
78 просмотров · 4 дн. назад
Feuer Krieger
611 подписчиков
78 просмотров · 4 дн. назад
Wodan – Herr der Wilden Jagd | Odin, Rauhnächte & Germanische Mythologie
Wodan – Herr der Wilden Jagd ist ein düsterer, mythologisch inspirierter Song über Wodan, auch Wotan genannt, die germanische Entsprechung des nordischen Odin, und die sagenhafte Wilde Jagd.
Wodan gehört zu den bedeutendsten Gestalten der germanischen Mythologie und wird mit Weisheit, Krieg, Tod, Magie, Ekstase und Dichtung verbunden. In späteren deutschen und europäischen Volkssagen erscheint Wotan beziehungsweise Wodan außerdem als Anführer eines geisterhaften Heeres, das während stürmischer Winternächte über Himmel und Landschaft zieht.
Besonders eng wurde die Wilde Jagd in verschiedenen regionalen Überlieferungen mit den Rauhnächten verbunden – jener geheimnisvollen Zeit „zwischen den Jahren“, die ungefähr von Weihnachten bis zum Dreikönigstag reicht. In alten Volkserzählungen galten diese Nächte als eine Zeit, in der die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Geister besonders durchlässig sei.
Die Wilde Jagd erscheint je nach Region als Zug der Toten, Geister, Jäger, Hunde oder dämonischer Gestalten. Mal führt Wotan das Heer an, andernorts treten andere Gestalten als Anführer auf. Wer der Jagd begegnet, so erzählen zahlreiche Sagen, sollte ihr nicht folgen und sie nicht herausfordern.
Dieser Song verbindet tiefe Männerchöre, archaische Trommeln, düstere Streicher und winterliche Atmosphäre mit Themen aus germanischer Mythologie, deutscher Sagenwelt, Rauhnächten, Volksglauben und europäischer Folklore.
Für Hörer von nordischer Mythologie, germanischen Göttersagen, Odin- und Wotan-Legenden, Wintermythen, Mittelalter-Fantasy, Folk Horror und epischer historischer Musik.
Feuer Krieger erzählt Geschichte, Mythologie und alte Legenden durch kraftvolle filmische Musik.
Hinweis:
Die Wilde Jagd ist kein einheitlicher historischer Glaubenskomplex. Ihre Gestalten und Bräuche unterscheiden sich regional und wurden über viele Jahrhunderte weiterentwickelt. Dieser Song ist eine künstlerische Interpretation verschiedener Überlieferungen.
SONGTEXT
Der Sturm zieht auf.
Die Krähe ruft.
Das Heer erwacht.
Die Wilde Jagd.
Die Nächte sind dunkel, der Winter ist kalt,
Ein Heulen von Wölfen zieht tief durch den Wald.
Die Feuer im Langhaus, sie brennen so klein,
Wir riegeln die Türen aus Eichenholz ein.
Der Schnee treibt in Wirbeln, das Eis auf dem See,
Ein grauer Reiter im peitschenden Schnee.
Zwei Raben am Himmel, sie fliegen voran,
Die Zeit der zwölf finsteren Nächte begann.
Schließ deine Augen, blick nicht in den Wind,
Wenn die Geister der Ahnen entfesselt nun sind.
Der Himmel verdunkelt, die Wolke bricht auf,
Das Heer der Gefallenen nimmt seinen Lauf!
Wodan! Herr der Wilden Jagd!
Reitet durch den Sturm und die eiskalte Nacht!
Wodan! Mit dem Speer in der Hand!
Sein finsterer Schatten zieht über das Land!
Hört ihr die Hörner im heulenden Wind?
Verbergt euer Antlitz, bis die Geister fort sind!
Einäugig und weise, in schattigem Tuch,
Sein Eschenspeer trägt den uralten Fluch.
Die stürmischen Winde, sie peitschen das Feld,
Er reitet als Richter der sterblichen Welt.
Die Hunde, sie bellen, das Heergespenst schreit,
Ein donnernder Zug durch die frostige Zeit.
Wer draußen noch wandert, wer trotzt seiner Macht,
Wird endlos marschieren in der ewigen Nacht.
Schließ deine Augen, blick nicht in den Wind,
Wenn die Geister der Ahnen entfesselt nun sind.
Der Himmel verdunkelt, die Wolke bricht auf,
Das Heer der Gefallenen nimmt seinen Lauf!
Wodan! Herr der Wilden Jagd!
Reitet durch den Sturm und die eiskalte Nacht!
Wodan! Mit dem Speer in der Hand!
Sein finsterer Schatten zieht über das Land!
Hört ihr die Hörner im heulenden Wind?
Verbergt euer Antlitz, bis die Geister fort sind!
Lasst Korn auf den Wegen, lasst Brot vor der Tür,
Für die hungrigen Hunde, das wütende Tier.
Das Rad dieses Jahres, es steht in der Schwebe,
Wir schweigen und hoffen, dass der Stamm überlebe.
Die Ahnen marschieren, ein schattiges Heer,
Das Eis auf den Flüssen drückt dunkel und schwer.
Verriegelt die Tore, bewacht euren Herd,
Bis das Geisterheer wieder zum Himmel einkehrt.
Wodan! Herr der Wilden Jagd!
Reitet durch den Sturm und die eiskalte Nacht!
Wodan! Mit dem Speer in der Hand!
Sein finsterer Schatten zieht über das Land!
Hört ihr die Hörner im heulenden Wind?
Verbergt euer Antlitz, bis die Geister fort sind!
Der Sturm legt sich.
Der Nebel ruht.
Die Jagd zieht fort.
Wodan.
#Wodan #Wotan #WildeJagd #Rauhnächte #GermanischeMythologie #NordischeMythologie #DeutscheSagen #Volksglaube #Odin #FeuerKrieger