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Wutöschingen BW Glocken der katholischen Kirche St. Maria Magdalena Einzel&Vollgeläut

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Wutöschingen BW Glocken der katholischen Kirche St. Maria Magdalena Einzel&Vollgeläut

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Alle 6 Glocken wurden gegossen von F.W. Schilling Glocke 1: Christusglocke Gewicht: 2.185 kg. Ton: des'+2 Durchmesser: 1.472 mm Gegossen 1963 Glocke 2: Magdalenen-Glocke Gewicht: 1.560 kg Ton: es'+2 Durchmesser: 1.301 mm Gegossen 1960 gestiftet von der Gemeinde Wutöschingen als Ablösung der Adam Weißenberger Kapelle. Sie ist die Gedächtnisglocke für die Gefallenen. Inschrift: Heilige Maria Magdalena beschütze unsere Gemeinde und bitte für die Gefallenen. Glocke 3: Marienglocke: Gewicht:861 kg Ton: ges'+4 Durchmesser: 1.083 mm Gegossen 1960 gewidmet der Mutter Gottes. Inschrift: Maria breit den Mantel aus. Glocke 4: Josefs-Glocke: Gewicht: 593 kg Ton: as'+2 Durchmesser: 963 mm Gegossen: 1960 Gewidmet dem Heiligen Joseph. Stiftungsvermerk: Diese Glocke wurde von der Kolpingsfamilie erarbeitet. Inschrift: Sankt Josef hilf in aller Not. Glocke 5: Heimatglocke Gewicht: 411 kg Ton: b'+2 Durchmesser: 854 mm Gegossen: 1960 gewidmet seliger Markgraf Bernhard von Baden. Inschrift: Seliger Bernhard schütze die Heimat. Glocke 6: Fridolins-GlockeInschrift: Gewicht: 235 kg Ton: des''+4 Durchmesser: 711 mm Gegossen: 1960 St. Fridolin erhalte uns im Glauben. Die Kirche St. Maria Magdalena in Wutöschingen hat eine Interessante und auch Historische Geschichte. Dabei wurde mit den Aushubarbeiten für die heutige Kirche erst im Herbst 1954 begonnen. Im Jahre 1400 wurde in Wutöschingen zwar schon von einer Kirche berichtet, das tatsächliche Gotteshaus ist jedoch erst ab 1591 belegt. Die kleine gotische Kapelle wurde durch den Konstanzer Weihbischof Balthasar Wurer geweiht und erhielt die Patrone Maria von Magdala und Jakobus der Ältere. Sie war bis zum Bau der Kirche geistiger und auch geselle und her Mittelpunkt in der ehemaligen Dorfmitte im Kapellenweg. Bis ins 19. Jahrhundert unternahmen die Wutöschinger Katholiken keine größeren Bemühungen etwas an den bestehenden Umständen zu ändern. Sie beinhaltete die Historische Glocke, welche bis heute vor der Kirche steht. Die Kapelle verwahrloste mehr oder weniger worauf man dann in den 1950 Jahren beschloss eine neue Kirche zu bauen. Die Grundsteinlegung war am 03. Oktober 1954. Nach Abschluss der Aushubarbeiten starteten die Fundament, Beton- und Mauerarbeiten durch die örtliche Rohbaufirma Jakob Hausy. Das Baumaterial, wie Kies, Sand und Backsteine wurden größtenteils von den hiesigen Landwirten mit privaten Fahrzeugen in Nachbarorten abgeholt und zur Baustelle geliefert. Die Backsteine waren so begehrt, dass sie teils noch heiß vom Ofen in Erzingen abgeholt wurden oder auch mal reservierte Steine ausgehandelt und stibitzt wurden. Freiwillige holfen damals auf der Baustelle beim Dachdecken, sodass zu Weihnachten 1954 das Dach mit 30.000 Biberschwanz-Ziegel eingedeckt wurde. Die Fenster und das Mosaik Bils stammen vom Freiburger Künstler Hans Baumhauer. Der inneren Arbeiten der Kirche wurde durch die Benachbarte Gipserfirma von Fridolin Würth und die zimmermann Firma Jehle vollzogen und im Oktober 1955 fertiggestellt. Aufgrund immerwährende Knappheit der momentanen Mittel wurden die Kirchturmuhr (1958) und die sechs Glocken erst in den folgenden Jahren gekauft und in Betrieb genommen. Im Jahr 1958 bot sich eine Gelegenheit zum Ankauf von billigem Glockenmaterial, das zum Preis von 3,80 DM statt 5 DM das kg für die ersten 5 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 68 Zentner erworben werden konnte. Für die sechste, große Glocke reichte das Glockenmaterial nicht aus. Somit kam die große Glocke erst drei Jahre später, als auch wieder Geld dafür vorhanden war. Außerdem verfügt die Kirche über 2 Beichtstühle. 5 von den 6 Glocken wurden 1960 gegossen (Glocken 2-6). Am 6 August 1960 wurden die 5 Glocken zur Kirche geliefert und festlich empfangen, geschmückt und am 14 August eingeweiht. Dabei wurden auch die beiden Glocken, welche als Leihgabe von der Giesserei und der Gemeinde Erzingen im Turm seit der Fertigstellung der Kirche läuteten ausgebaut und zurückgegeben. Die Große Glocke wurde dann erst im August 1963 geliefert und installiert. Von dem Tag an war das Geläut von da an komplett und galt sogar als eines der schönsten Geläute am Hochrhein. Ein Jahr später konnten die Wutöschinger ihre Glocken sogar im Radio läuten hören. Die einzigste Glocke welche nicht mehr läutet steht heute neben der Kirche auf einem kleinen Sockel. Sie stammt aus der ehemaligen Kapelle und wurde gegossen 1680. Im Oktober 1955 wurde die neue Kirche eingeweiht. 2025 hatte die Kirche Ihr 70. Jubiläum zu feiern. Ich möchte mich herzlichst Bedanken bei dem Team der Kirchengemeinde für die Organisation und Erlaubnis sämtlicher Aufnahmen und Sonderläuten sowie bei der Lieben Mesnerin für die ausführliche Führung in der Kirche und das ermöglichen des Sonderläutens. ©️Swiss_Bell_751 2026 00:00 Stundenschlag 00:55 Vorstellung Glocken 01:12 Glocke 6 02:35 Glocke 5 04:15 Glocke 4 05:50 Glocke 3 07:45 Glocke 2 10:02 Glocke 1 11:44 Plenum aller 6 Glocken 15:18 Bilder 19:04 Ausläuten