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Das Ende vom Bett-Klettern? Dieser Camper verändert den Alltag – Benimar 160 Stormline Benivan

Wohnmobil Kastenwagen Camping German Television и GERMAN TELEVISION

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Das Ende vom Bett-Klettern? Dieser Camper verändert den Alltag – Benimar 160 Stormline Benivan

4 315 просмотров · 2 месяца назад
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Nie wieder ins Bett klettern? Der Benimar Benivan 160 und die Kunst der Kompromisse 1. Einleitung: Das Knie-Problem beim Camping Wer kennt es nicht? Nach einem langen Tag in der Natur freut man sich auf die Koje, doch der Weg dorthin gleicht einer sportlichen Übung. Besonders in Kastenwagen mit Längsbetten sind die Matratzen oft so hoch verbaut, dass man entweder akrobatisch „hüpfen“ oder mühsam über schmale Tritte klettern muss. Für viele Camper ist das ein tägliches Ärgernis, das spätestens bei eingeschränkter Mobilität zum echten Hindernis wird. Der Benimar 160 Stormline verspricht hier eine radikale Lösung. Er stellt die Ergonomie über gängige Standard-Layouts. Doch als Fachjournalist muss ich fragen: Was opfert man für diesen Komfort? 2. Der „Treppen-Trick“: Ein Segen für den Rücken Das Herzstück des 6,36 Meter langen „Benny“ ist sein Heckbereich. Durch einen doppelten Boden und integrierte Stufen wird der Einstieg in die Einzelbetten (Längen: 1,95 m und 1,86 m) zum Kinderspiel. Ein entscheidendes Detail für die Flexibilität: Diese Konstruktion ist nicht fest verbaut. Wer das Fahrzeug zum Transport sperriger Güter nutzen möchte, kann die Stufen entnehmen. Die ergonomische Konsequenz zieht sich bis nach vorne. Benimar verbaut eine auffallend schmale Tischplatte, um den Durchstieg und die Knie-Ergonomie an der Halbdinette zu verbessern. Für Menschen, die Wert auf barrierearmes Wohnen legen, ist das ein echter Game Changer. 3. Der Preis der Bequemlichkeit: Wo ist der Stauraum? Doch die Medaille hat eine Kehrseite. Durch das tiefe Bett-Niveau und die Treppenkonstruktion leidet die Funktionalität des Stauraums massiv. Zwar bietet der „Keller“ unter dem doppelten Boden theoretisch Platz für Tisch und Stühle, doch der Zugriff ist ein Albtraum. Die Matratzen sind zwar mit Gurten gesichert, lassen sich aber aufgrund ihrer Platzierung und Schwere kaum komfortabel hochklappen. In der Praxis bedeutet das: Wer an sein Equipment im Heck möchte, muss oft erst einmal alles zur Seite räumen. Hier prallen zwei Welten aufeinander – der kinderleichte Einstieg von oben gegen den mühsamen Zugriff von unten. 4. Qualität vs. Kalkulation: Der Blick hinter die Kulissen Technisch basiert der Benimar auf einem soliden Fiat-Chassis mit 140 PS und Automatikgetriebe. Mit einem Preis von rund 58.480 € ist er attraktiv eingepreist. Hier greift die klassische Trigano-Logik: Das Modell teilt sich den Grundriss fast identisch mit der Schwestermarke Karmann, um durch Skaleneffekte Kosten zu drücken. Dieser Spardruck zeigt sich im Interieur. Das Pamplona-Mobiliar und die Palermo-Polsterung wirken optisch modern, offenbaren bei Analyse aber Schwächen. Es gibt kein Soft-Close an den Küchenschubladen, und man findet sichtbare Klebereste sowie fransige Kanten an den Verkleidungen. Hier zahlt man für das Konzept, nicht für High-End-Finishing. "Wenn der Preis stimmt, kann man ja mit vielen Sachen leben, ne?" 5. Duschvorhang-Nostalgie in einer Schwenkbad-Welt Besonders deutlich wird die Kalkulation im Badezimmer. Während ein kürzerer 6-Meter-Dethleffs für ca. 61.000 € ein hochwertiges Schwenkbad mit festen Wänden bietet, liefert Benimar lediglich einen Duschvorhang mit Clips. Das wirkt im Jahr 2024 nicht nur weniger wertig, sondern ist im täglichen Handling schlicht unpraktisch. Interessanterweise bietet der kürzere Dethleffs trotz Querbett-Layout mit 1,97 m sogar ein längeres Bett als das 6,36-m-Längsbett-Modell von Benimar. Ein paradoxes Ergebnis der Raumplanung, das man vor dem Kauf genau abwägen sollte. 6. Fazit: Wer wird mit dem „Benny“ glücklich? Der Benimar Benivan 160 Stormline ist ein ehrlicher Spezialist. Er punktet dort, wo der Wettbewerb oft versagt: beim mühelosen Bettzugang. Wer den Kastenwagen primär als komfortables Schlafquartier nutzt und wenig Equipment mitführt, findet hier ein faires Angebot. Ideal für Camper, die: Größten Wert auf einen niedrigen, rückenfreundlichen Betteinstieg legen. Mit „leichtem Gepäck“ reisen und selten an den tiefen Stauraum müssen. Bereit sind, für ein ergonomisches Raumwunder auf Soft-Close und Schwenkbad-Komfort zu verzichten. Wer jedoch Perfektion im Detail oder eine professionelle Heckgarage sucht, wird hier nicht fündig. Abschlussfrage: Ist ein müheloser Einstieg ins Bett für Sie wichtiger als ein modernes Schwenkbad, oder ist ein Duschvorhang im Jahr 2024 ein technisches K.o.-Kriterium?