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Jägerschlacht (Heimatdrama 1982)

DasFliegendeGehirn

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Jägerschlacht (Heimatdrama 1982)

2 300 просмотров · 5 месяцев назад
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Heimatfilme müssen nicht immer bieder und angestaubt sein, vor allem wenn sie zur Zeit des neuen deutschen Films entstanden sind: "Jägerschlacht" – Alternativtitel: "Der Rächer vom Schallerhof" – erzählt eine alles andere als idyllische, brutale Geschichte, in deren Zentrum der junge Bauer Andreas (Bernd Stephan) und seine einsame Rache gegenüber einer feindseligen, autokratischen Obrigkeit steht. Der mit eiserner Faust regierende Landgraf (Günther Ungeheuer) untersagt den Bauern von Andreas' Bergdorf auf mehr als zweifelhafter Basis das Weiden, damit seine Jäger fortan freie Bahn haben. Andreas widersetzt sich und bekommt die Skrupellosigkeit des Fürsten und seiner Jägerbande schmerzhaft zu spüren – eine blutige Gewaltspirale ist in Gang gesetzt, in deren Verlauf Andreas zuerst selber zum Jäger und dann zum Gejagten wird ... Regisseur Wigbert Wicker (Pogo 1104, Der Bulle von Tölz) inszenierte 1980 dieses in Koproduktion mit dem ZDF entstandene Exemplar des sozialkritischen neuen deutschen (Heimat-)Films, das mit zweijähriger Verspätung in die Kinos kam. Bernd Stephan war bereits Protagonist in seinem Vorgängerfilm "Car-Napping", in kleineren Rollen sehen wir neben einigen unbekannten Gesichtern auch bekanntere Köpfe wie Wolfgang Völz oder Michael Fitz. Eine extra Erwähnung als "Best supporting actors" verdienen ohne Zweifel die steilen Gebirgsketten des Ötztals und die in der Kombination ungewohnt sphärischen, prägnanten Synthesizer-Klänge des Soundtracks von Robert Lovas.