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Ich bin Hel, Tochter des Loki

BLUTRUFER

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Ich bin Hel, Tochter des Loki

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#music #musik #pagan #valhalla #pop #hel (Strophe 1) Aus Lokis Blut und Angrbodas Schoß geboren, mit Fenrir und Jörmungandr zu Geschwistern auserkoren. Drei Kinder, vor denen selbst die Götter erbebten, weil sie in uns das Ende der Zeiten erlebten. Odin sah mein Schicksal und ließ mich fortbringen, hinab in ein Reich, wo keine Sonnen mehr singen. Er gab mir die Herrschaft über Leben und Tod, über jene, die sterben, fern von Schlacht und Not. (Refrain) Ich bin Hel, Herrin über die Toten, hinter eisernen Toren, von Schatten umwoben. Eine Hälfte lebendig, die andere vom Tod, ich herrsche im Dunkeln, still und reglos. Kein Schwert kann mich treffen, kein Held mich besiegen, denn alle, die sterben, müssen vor mir niederliegen. Ob König, ob Knecht, ob reich oder leer, vor mir zählt am Ende kein Name mehr. (Strophe 2) In meinem Reich gibt es weder Ruhm noch Sieg, kein Lied für den Helden, der auf dem Schlachtfeld liegt. Wer fern von den Waffen den letzten Atem verliert, wird von meinen Toren in die Tiefe geführt. Dort wacht Garmr an den Toren der Nacht, während ich über meine stillen Hallen wach. Kein Feuer der Schlacht dringt durch dieses Land, kein Ruf aus Midgard reicht bis an meinen Rand. Doch selbst meine Kälte kennt Trauer und Schmerz, als Baldr zu mir kam, der Geliebte von Asgard. Der Strahlende fiel durch Lokis finstere Tat, und Asgard verlor, was es Kostbarstes hat. (Refrain) Ich bin Hel, Herrin über die Toten, hinter eisernen Toren, von Schatten umwoben. Eine Hälfte lebendig, die andere vom Tod, ich herrsche im Dunkeln, still und reglos. Kein Schwert kann mich treffen, kein Held mich besiegen, denn alle, die sterben, müssen vor mir niederliegen. Ob König, ob Knecht, ob reich oder leer, vor mir zählt am Ende kein Name mehr. (Strophe 3) Die Götter verlangten: „Gib Baldr wieder frei!“ Ich sprach: „Wenn alles um ihn weint, dann sei es so.“ Von jedem Wesen sollte eine Träne fallen, aus Asgard, aus Midgard, aus den fernsten Hallen. Die Welt weinte um Baldr, die Klage war groß, doch eine Stimme blieb kalt und ließ ihn nicht los. So blieb er bei mir, denn die Bedingung war klar, und Asgard verlor, was ihm einst heilig war. Ich wusste, sein Schicksal lag nicht in meiner Hand, denn selbst Götter sind Gefangene des Schicksals im Land. Was geschehen muss, geschieht, wenn die Zeit es verlangt, kein Gott entkommt dem Ende, das längst über ihm stand. (Refrain) Ich bin Hel, Herrin über die Toten, hinter eisernen Toren, von Schatten umwoben. Eine Hälfte lebendig, die andere vom Tod, ich herrsche im Dunkeln, still und reglos. Kein Schwert kann mich treffen, kein Held mich besiegen, denn alle, die sterben, müssen vor mir niederliegen. Ob König, ob Knecht, ob reich oder leer, vor mir zählt am Ende kein Name mehr. (Strophe 4) Manche sterben leise, fern von Krieg und Ruhm, und finden bei mir ihr letztes Heiligtum. Nicht jeder fällt unter Schwertern und Flammen, doch alle finden am Ende ihren Weg hier zusammen. Ich richte nicht über das Leben davor, ich öffne nur schweigend das eiserne Tor. Was Odin einst fürchtete, wurde mein Reich, zwischen Leben und Sterben, zwischen Dunkel und Licht. Wenn Ragnarök kommt und die alten Bande brechen, wenn Götter und Riesen gegeneinander sprechen, wenn die Welten erbeben und das Ende erwacht, werde ich warten, wie immer, in der ewigen Nacht. (Refrain) Ich bin Hel, Herrin über die Toten, Tochter des Loki, vom Schicksal verstoßen. Eine Hälfte lebendig, die andere vom Tod, geboren für ein Reich, das kein Ende bedroht. Kein König, kein Gott kann dem Schicksal entfliehen, kein Mensch kann dem letzten Atemzug entziehen. Wenn irgendwann alles in Dunkelheit fällt, warte ich am Ende der sterbenden Welt. ©️ALLE RECHTE DES TEXTES LIEGEN BEIM INHABER DES KANALS BLUTRUFER