Franz Liszt , Fantasie und Fzge Ad nos ad salutarem undam, A,v,Bismarck, St. Nikolaus Zwiesel live
Aurel von Bismarck
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Franz Liszt , Fantasie und Fzge Ad nos ad salutarem undam, A,v,Bismarck, St. Nikolaus Zwiesel live
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Aurel von Bismarck
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Vor über 50 Jahren brachte Freund aus dem Internat mal eine Platte mit, auf der Lionel Rogg im Großmünster Zürich einige große Werke von Franz Liszt eingespielt hatte, neben dem obligatorischen BACH auch Fantasie & Fuge über den Choral "Ad nos ad salutarem undam" aus Giaccomo Meyerbeers Oper "Le Prophete".
Das Stück hat mich von Anfang an so fasziniert und auch der Gedanke, es irgendwann mal selber zu spielen.
Nun stand bei mir Mitte Mai ein runder Geburtstag an und aus diesem Grunde wollte ich ein Orgelkonzert in der Zwieseler Stadtpfarrkirche spielen.
Diese 70 m lange neugotische Kirche hat eine sehr schöne Eisenbarth-Orgel von 1979/90, die aber dringend renoviert werden muss - Elektrik, Generalreinigung etc. - und vor allem wünschen wir Organisten uns bei der Größe der Orgel (III/48) eine Setzeranlage.
So gedieh der Gedanke, das Stück für diesen Anlass endlich zu lernen.
Ich habe in meinem Leben sehr viele Orgelkonzerte gehört, aber dieses Stück noch nie live - ich kenne es nur von Platten, CDs und von YouTube.
Dieses Stück, welches nicht nur vom Spieler Nerven wie Drahtseile erfordert, sondern auch ein Instrument mit vielfältigen Registriermöglichkeiten, musste ich tatsächlich selber spielen - wenn es schon kein anderer tut.
Durch das Studieren von zahlreichen Quellen kam ich drauf, dass dieses monumentale Werk, welches 1850 entstand und 1855 zum Einweihungskonzert der Ladegast-Orgel im Merseburger Dom, damals die größte und modernste Orgel in Europa (IV/82) uraufgeführt wurde, etwa eine Dreiviertelstunde dauert.
Diese Aufnahme entstand am 24.05.2026 bei einem Orgelkonzert in der Zwieseler Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.
Diese Orgel ist ausserordentlich reichhaltig mit Zungeregistern bestückt - von 48 Registern sind es 10, u.a. die Spanischee Trompete im Hauptwerk mit den charakterischen waagrecht aus dem Gehäuse ragenden Bechern.
Aurel v. Bismarck, 25.05.2026