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Er fälschte einen Brief und mauerte den Vater lebendig ein | „Die Räuber" — das Stück in 40 Minuten

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Er fälschte einen Brief und mauerte den Vater lebendig ein | „Die Räuber" — das Stück in 40 Minuten

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Bei der Uraufführung fielen Zuschauer in Ohnmacht. Fremde Menschen fielen sich um den Hals und weinten. Geschrieben hatte das Stück ein Militärarzt von einundzwanzig Jahren — heimlich, nachts, in einer Schule, aus der man nicht hinausdurfte. In diesem Video erzähle ich die ganzen „Räuber" von Friedrich Schiller, erschienen 1781. Alle fünf Akte, der Reihe nach, in 40 Minuten. Du erfährst: was in dem gefälschten Brief steht und warum Franz ihn schreibt; wie aus einem Studenten mit Schulden ein Räuberhauptmann wird; was wirklich im Turm im Wald geschieht und warum das die grausamste Erfindung des Stücks ist; warum Karl am Ende die Frau tötet, die er liebt; und warum seine letzte Handlung keine Reue ist, sondern etwas viel Kälteres. Ohne Vorlesen und ohne trockene Inhaltsangabe. Das ganze Stück an einem Abend. Du musst nicht hinsehen, Zuhören genügt. QUELLEN Grundlage ist der Originaltext: Friedrich Schiller, „Die Räuber", erschienen 1781. Das Werk ist gemeinfrei. Hintergrund: Schillers Zeit an der Hohen Karlsschule in Stuttgart, die Uraufführung am 13. Januar 1782 in Mannheim und seine Flucht aus Württemberg im September 1782. Alle Deutungen und Wertungen im Video sind meine eigenen. Bild und Ton wurden eigens für dieses Video erstellt. Wenn dir die Analyse etwas gebracht hat, schreib es in die Kommentare — ich lese jeden.