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Das Ende der Romanows — Nikolaus II. zwischen Legende und Wahrheit | Dokumentation

Alexander Weiss

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Das Ende der Romanows — Nikolaus II. zwischen Legende und Wahrheit | Dokumentation

28 721 просмотр · 1 месяц назад
Alexander Weiss
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Nikolaus II. — Der letzte Kaiser Russlands. Eine biografische Dokumentation in zehn Teilen. Ein Herrscher, dessen Reich in zwanzig Jahren wirtschaftlich schneller wuchs als fast jedes andere der Welt — und der zugleich als der Mann in die Geschichte einging, der es verlor. Ein gebildeter, höflicher, tief gläubiger Mensch, ein treuer Ehemann, ein liebevoller Vater — und ein Monarch des siebzehnten Jahrhunderts an der Schwelle zum zwanzigsten. Über kaum eine Persönlichkeit der europäischen Geschichte wird bis heute so leidenschaftlich und so extrem geurteilt. Diese ausführliche Dokumentation folgt dem Leben Nikolaus des Zweiten von der Kinderstube in Zarskoje Selo bis in den Keller des Ipatjew-Hauses in Jekaterinburg. Wir betrachten die Erziehung eines Thronfolgers, der von den besten Köpfen des Reiches unterrichtet wurde und dennoch nie lernen durfte, im Widerspruch zu bestehen. Wir stehen an jenem Märztag des Jahres achtzehnhunderteinundachtzig am Sterbebett Alexanders des Zweiten, der von einer Bombe zerrissen wurde — und verstehen, warum sein zwölfjähriger Enkel von diesem Tag an jedes Zugeständnis mit Blut verband. Die Dokumentation erzählt von der Reise in den Osten und dem Säbelhieb von Otsu, von der Hochzeit eine Woche nach der Beisetzung des Vaters, von der Katastrophe auf dem Chodynka-Feld und dem Ball am selben Abend. Sie zeigt die Maschinerie einer Verwaltung, in der alle Entscheidungen an einem einzigen Schreibtisch zusammenliefen. Sie erklärt das goldene Jahrzehnt der russischen Industrie, die Währungsreform Sergej Wittes und die erste Haager Friedenskonferenz, die auf persönliche Initiative des Kaisers zusammentrat — jene Konferenz, aus der der Ständige Schiedshof hervorging, der bis heute besteht. Wir verfolgen den Weg in den Krieg gegen Japan und die Vernichtung der Flotte bei Tsushima, den Blutsonntag des Januars neunzehnhundertfünf und die schwerste Unterschrift dieses Lebens: das Manifest vom siebzehnten Oktober. Wir würdigen Pjotr Stolypin, den letzten großen Staatsmann des Reiches, seine Agrarreform, seine Feldkriegsgerichte und die Schüsse im Kiewer Stadttheater. Wir betrachten nüchtern und ohne Legendenbildung die Rolle Grigori Rasputins, die Krankheit des Thronfolgers Alexej und die Frage, wie groß der Einfluss dieses Mannes tatsächlich war. Und wir lesen jene Denkschrift Pjotr Durnowos aus dem Februar neunzehnhundertvierzehn, die den gesamten Verlauf der Katastrophe voraussagte — und die niemand las. Der letzte Teil führt in die Februartage des Jahres neunzehnhundertsiebzehn: der angehaltene Kaiserzug, die Meuterei des Wolynischen Regiments, die Revolution der Telegramme, die Abdankung in Pskow, der Weg nach Tobolsk und Jekaterinburg. Diese Dokumentation nimmt keine der beiden extremen Positionen ein, die die Erinnerung an diesen Herrscher bis heute prägen — weder das Zerrbild des Blutigen noch die Heiligenlegende. Umstrittene Fragen werden als das dargestellt, was sie sind: umstritten. Wo die Quellen einander widersprechen, wird der Widerspruch benannt und nicht aufgelöst. Ziel ist ein sachliches, differenziertes Bild eines Menschen, an dessen Schicksal sich die Frage entscheidet, was Macht eigentlich ist — und woran sie zerbricht. Eine Produktion von Alexander Weiss. Recherche, Drehbuch und Sprecher: Alexander Weiss. Alle Inhalte dieses Videos — Text, Aufbau, Erzählung und Vertonung — sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung, Bearbeitung, Weiterverbreitung oder anderweitige Verwertung, auch in Auszügen, ist ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Urhebers untersagt. Zuwiderhandlungen werden verfolgt. #NikolausII #Zarenreich #RussischeGeschichte #Dokumentation #Geschichte