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Uttenheim (Südtirol) Glocken der Schlosskapelle zum hl. Valentin beim Uttenheimer Schlössl

Snomsmis

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Uttenheim (Südtirol) Glocken der Schlosskapelle zum hl. Valentin beim Uttenheimer Schlössl

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Es läuten 2 Glöckchen der Schlosskapelle zum hl. Valentin beim Uttenheimer Schlössl! Ablauf und Daten der Glocken 0:00 Bilder der Kirche 1:16 Bilder der Glockenstube 2:45 Glocke 2 - as" - G. Grasmair in Brixen - 1717 3:54 Glocke 1 - f" - Grassmayr in Innsbruck - 1972 4:58 Plenum (klein auf groß) 7:00 Ausläuten und Abschluss Geschichte zu den Glocken Gedicht von Anton Steiner: ... Sie läuteten fröhlich mit jubelndem Klang, wenn Prozessionen zogen dem Dorfe entlang: Bim, bam, bim, bam, bim, bam! ... Dann kam 1914, die unglückselige Zeit. Fast in ganz Europa gab's Krieg und Streit. Das Vaterland geriet in bittere Not, Glocken mußten abgeliefert werden im Kampf für Kaiser und Gott. So kamen auch Männer zum Schlößl herauf, die größere Glocke, die mußt' nun heraus. Da half kein Bitten, kein weinend Flehn, auch sie mußte in den Kampf jetzt gehn. Aus dem Turm wurde sie gerissen, von dem Felsen wurde sie hinuntergeschmissen. Man hörte nur mehr den Todesschrei, ihr Herz, es sprang entzwei. Seitdem war die Kleine über 50 Jahre allein und verlassen, mußt' ihre Pflicht erfillen bei Hagel und Sturm. Auch am Patroziniumn, St. Valentin, da erscholl ihr Klingen über Berg und Tal dahin: Bim ... bim ... bim ... ! Die 56 Jahre, sie dauerten lang, bis endlich der Bauhofer ein Mittel ersann. Es fiel ihm ein, es könnt' eine zweite Glocke wohl sein. ... Die alte große Glocke (vermutlich 1757 gegossen) wurde im 1. Weltkrieg (1914) zwangsabgegeben. Die kleine Läutete 56 Jahre lang alleine. 1972 wurde von der Glockengießerei Grassmayr aus Innsbruck eine neue Glocke in einer Pfundner- Rippe gegossen. Der historische Glockenstuhl stammt aus dem Jahre 1768. Die Burgkapelle Die dem heiligen Valentin geweihte Kapelle stammt aus dem 12. Jahrhundert. Ihr fast quadratischer Grundriss mit einer halbrunden zurückgesetzten Apsis entspricht eindeutig der romanischen Bauweise. Der in die Südostecke des Kapellenschiffes eingebaute Glockenturm  ist ein späterer Zubau. Das Spitzbogenportal am Kapelleneingang und das in Granitimitation eingesetzte Netzrippengewölbe stammen aus der spätgotischen Bauperiode kurz vor 1500. Trotz dieser  baulichen Veränderung und späterer Übermalungen sind einige prägnante Reste der ursprünglich romanischen Freskenmalereien erhalten geblieben. Kunsthistorisch von größter Bedeutung ist das Fragment einer Georgsdarstellung an der linken Triumphbogenwand aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, weil es zu den wenigen Zeugnissen der Malerei dieser frühen Zeit gehört, die es in Südtirol gibt. Links der Georgsbüste schließt die Darstellung der Hl. Magdalena, der Patronin der Pfarrkirche von Uttenheim, die romanische Wandmalerei ab. An der rechten Wand des Triumphbogens sind nur noch in Resten die vermutlichen Bildnisse des hl. Laurentius und des hl. Vigilius zu erkennen. Über dem Scheitelpunkt des Triumphbogens ist ein Fragment des dekorativen Mäanderfrieses erhalten, das sich aber über den um 1500 eingezogenen Gewölbe unter dem Dachboden fortsetzt, wo ein noch gut erhaltenes Fragment sichtbar ist. In der Zeit des Barock wurde der Innenraum der Kapelle auch malerisch umgestaltet. Damals wurde die 1976/77 freigelegte romanische Malerei am Triumphbogen vollkommen verdeckt. An der linken Seite des Triumphbogens ließ Cyriac Troyer im Jahre 1679 das Wappen seiner Familie anbringen (zwei Widder mit den Initialen F.L.S. für Fidelitate, Labore, Sanguine). Das Bogenfeld des Triumphbogens stellt eine dreiteilige Szenenfolge aus dem Alten Testament dar (Josef und Putiphar). (Quelle: www.puschtra.it) Der Bergfried Der Bergfried steht an der höchsten Stelle und Angriffsseite der Burganlage und konnte daher mit einer bescheidenen Höhe von ca. 12 Metern die Funktion als Hauptbollwerk der Burganlage erfüllen, nämlich Schild zu sein für die tiefer gelegenen Burgenbauten. Von seinem überhöhten Standpunkt aus konnte der Zugang zur Burg auf einer weiten Strecke eingesehen und das Burgtor, wenn nötig, verteidigt werden. Er war aber in Notsituationen auch Rückzugsort für die Burgbewohner. Im Turm befand sich unter dem Erdgeschoß, abgesichert von einer Balkendecke, das Burggefängnis, das Verließ. Der Zugang zum Verließ war an der Ostseite des Bergfrieds. Er führte unter dem Turmfundament durch eine natürliche Felsspalte. (Quelle: www.puschtra.it) Ich möchte mich nun ganz herzlich bei den Besitzern des Schlössls für die Ermöglichung und die Einverständnis der Aufnahme, als auch bei meinen Begleitern (darunter GlockenPhil64) bedanken! :)