20 Dinge, die man früher reparierte statt wegzuwerfen
ALS DIE WELT STILLSTAND
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20 Dinge, die man früher reparierte statt wegzuwerfen
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ALS DIE WELT STILLSTAND
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Deutsche Nostalgie, deutsche Geschichte, Alltagsgeschichte und Reparaturkultur: 20 Dinge, die man in Deutschland früher reparierte statt wegzuwerfen.
Ein Loch in der Socke, eine lose Schuhsohle, ein wackelnder Stuhl, ein Radio ohne Ton oder ein Fernseher ohne Bild bedeuteten früher nicht automatisch: wegwerfen und neu kaufen.
Oft begann an genau diesem Punkt erst die Reparatur.
Diese Dokumentation zeigt 20 Dinge aus dem Alltag früher, die in deutschen Haushalten häufig repariert wurden – von Kleidung, Schuhen und Möbeln über Spielzeug, Uhren und Fahrräder bis hin zu Nähmaschinen, Kühlschränken, Waschmaschinen, Radios und Fernsehern.
Warum wurde früher so viel repariert?
Viele Gegenstände waren im Verhältnis zum Einkommen teuer. Ersatz war nicht immer sofort verfügbar. Gleichzeitig gab es in fast jedem Ort Menschen, die wussten, wie man Dinge wieder in Ordnung brachte: Schuster, Uhrmacher, Rundfunkmechaniker, Radio- und Fernsehtechniker oder andere Handwerker.
Auch zu Hause wurde vieles selbst repariert. Socken wurden gestopft, Knöpfe angenäht, Hosen geflickt und Möbel neu verleimt. Bei größeren Geräten suchte man zunächst nach dem defekten Bauteil – nicht sofort nach einem neuen Produkt.
Besonders deutlich wurde diese Reparaturkultur bei Radio und Fernseher. In den 1950er, 1960er und 1970er Jahren waren solche Geräte wichtige Anschaffungen. Wenn sie ausfielen, wurde häufig ein Fachmann gerufen oder das Gerät in eine Werkstatt gebracht.
In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bekam das Reparieren zusätzlich eine besondere Bedeutung. Ersatzgeräte oder Ersatzteile waren nicht immer sofort verfügbar. Reparieren war deshalb nicht nur eine Frage der Sparsamkeit, sondern manchmal schlicht notwendig.
Doch früher war nicht automatisch alles besser.
Moderne Geräte können sicherer, sparsamer und leistungsfähiger sein. Manche Produkte sind heute so komplex, dass eine Reparatur wirtschaftlich kaum sinnvoll ist.
Verändert hat sich vor allem unsere erste Frage.
Früher hieß es oft:
Kann man das reparieren?
Heute lautet sie häufiger:
Was kostet ein neues?
▶ KAPITEL
00:00 Früher wurde repariert statt ersetzt
00:56 Socken
01:30 Hemden und Hosen
02:07 Pullover und Strickwaren
02:39 Regenschirme
03:13 Taschen und Koffer
03:49 Schuhe und der Schuster
04:27 Stühle
04:57 Schränke und Kommoden
05:28 Spielzeug und Puppen
06:05 Lampen
06:40 Uhren und Wecker
07:13 Brillen
07:41 Fahrräder
08:31 Nähmaschinen
08:59 Bügeleisen und kleine Elektrogeräte
09:32 Staubsauger und Reparaturen in der DDR
10:14 Kühlschränke
10:41 Waschmaschinen
11:13 Das Radio
11:54 Der Fernseher
12:48 Warum sich unsere Reparaturkultur verändert hat
13:32 Was wurde bei Ihnen zu Hause repariert?
Welcher Gegenstand wurde bei Ihnen zu Hause immer wieder repariert?
War es das Fahrrad, der Fernseher, ein Paar Schuhe, eine Nähmaschine oder etwas, das heute wahrscheinlich niemand mehr zur Reparatur bringen würde?
Und wer konnte es reparieren – Vater, Mutter, Großeltern, ein Nachbar oder ein Handwerker im Ort?
Schreiben Sie Ihre Erinnerungen gerne in die Kommentare. Gerade solche kleinen Geschichten zeigen, wie Menschen früher wirklich gelebt haben.
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