1. oder 2. Bildebene? Was du über dein Absehen wissen solltest
Roedale
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1. oder 2. Bildebene? Was du über dein Absehen wissen solltest
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Wozu braucht man eigentlich die Markierungen im Absehen eines Zielfernrohrs? Und wie genau kann man damit überhaupt Entfernungen einschätzen?
Für die meisten jagdlichen Situationen ist die Entfernungsschätzung über das Absehen sicherlich nicht die erste Wahl. Dafür ist sie häufig zu ungenau, und ein Entfernungsmesser liefert in der Regel deutlich zuverlässigere Werte. Trotzdem gibt es gute Gründe, sich mit den Markierungen und ihrer Bedeutung zu beschäftigen.
Denn die Markierungen können helfen, bekannte Größen oder Entfernungen grob einzuordnen, Messwerte auf Plausibilität zu prüfen oder einfach das eigene Zielfernrohr besser kennenzulernen. Auch auf dem Schießstand und beim sportlichen Schießen kann dieses Wissen interessant sein.
Dabei geht es uns weder darum, den Entfernungsmesser zu ersetzen, noch darum, die erste oder zweite Bildebene zum grundsätzlichen Sieger zu erklären. Beide Bauarten haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, dass ihr versteht, wie euer eigenes Zielfernrohr funktioniert und welche Informationen euch das Absehen tatsächlich liefert.
Genau darum geht es in diesem Video. Wir schauen uns verschiedene Zielfernrohre mit Absehen in der ersten und zweiten Bildebene an und zeigen, wie sich die Markierungen beim Verändern der Vergrößerung verhalten und warum das bei ihrer Verwendung wichtig ist.
Besonders interessant wird es bei Zielfernrohren mit Absehen in der zweiten Bildebene. Hier bleibt das Absehen beim Zoomen optisch gleich groß, während sich das Zielbild verändert. Dadurch verändern sich auch die Maße, die die Markierungen auf dem Ziel abdecken. Wer diese Markierungen zum Einschätzen von Größen oder Entfernungen nutzen möchte, muss deshalb wissen, bei welcher Vergrößerung die angegebenen Winkelabstände tatsächlich stimmen.
Und genau das probieren wir in der Praxis aus. Mit einer einfach vorbereiteten Zielscheibe und einem bekannten Maß zeigen wir, wie sich die passende Vergrößerungsstufe überprüfen lässt. Denn nicht bei jedem Zielfernrohr ist das automatisch die höchste Vergrößerung – und nicht jeder Hersteller kennzeichnet die entsprechende Einstellung deutlich.
Zum Vergleich schauen wir uns auch ein Absehen in der ersten Bildebene an. Dort verändert sich die sichtbare Größe des Absehens beim Zoomen gemeinsam mit dem Zielbild, sodass die Winkelabstände der Markierungen unabhängig von der eingestellten Vergrößerung gleich bleiben.
Dabei kommen unterschiedliche Optiken zum Einsatz, vom klassischen Tasco mit Absehen 1 über das Kahles K318i bis zum Element Optics Helix HDLR.
Vielleicht habt ihr selbst ein Zielfernrohr, dessen Absehen ihr bisher hauptsächlich zum Zielen verwendet habt. Dann lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen. Denn wer die Eigenschaften seiner Optik kennt, kann auch besser einschätzen, wann die Markierungen tatsächlich hilfreich sind – und wo ihre Grenzen liegen.
Wenn ihr mögt, schaut gerne bei uns vorbei:
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Oder persönlich, gerne nach Terminabsprache.
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