Die 2.000 Jahre alte Maschine, die es eigentlich nicht geben dürfte
Akte Menschheit
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Die 2.000 Jahre alte Maschine, die es eigentlich nicht geben dürfte
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Vor mehr als 2.000 Jahren konstruierten Menschen eine Maschine aus Bronzezahnrädern, die Bewegungen von Sonne und Mond darstellen, Mondphasen berechnen und sogar Zyklen von Sonnen- und Mondfinsternissen mechanisch abbilden konnte. Heute kennen wir sie als den Mechanismus von Antikythera – häufig bezeichnet als ältesten bekannten „Computer“ der Welt.
Entdeckt wurde das unscheinbare Objekt im Wrack eines antiken Schiffes vor der griechischen Insel Antikythera. Moderne Untersuchungen zeigen, wie außergewöhnlich komplex die Konstruktion tatsächlich war. Doch entscheidende Teile fehlen bis heute. Selbst die ursprüngliche Darstellung der fünf damals bekannten Planeten lässt sich nur rekonstruieren.
War Antikythera ein einzigartiges Meisterwerk – oder lediglich das einzige erhaltene Beispiel einer viel größeren technischen Tradition der Antike? Antike Berichte über weitere mechanische Modelle des Kosmos machen diese Frage besonders spannend. Vielleicht ist nicht erstaunlich, dass Menschen vor 2.000 Jahren eine solche Maschine bauen konnten. Vielleicht ist erstaunlich, wie wenig von ihrem technischen Wissen erhalten geblieben ist.
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