APS Stechkin — Die automatische Pistole, die drei Kriege überlebte
Das Waffenerbe
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APS Stechkin — Die automatische Pistole, die drei Kriege überlebte
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Eine Pistole, die zu groß war, zu schwer, zu unbequem für den Alltag — und dennoch sieben Jahrzehnte lang im aktiven Einsatz blieb. Der APS Stechkin ist eine der ungewöhnlichsten Waffen des Kalten Krieges: ein Seitenarm mit automatischem Feuer, entwickelt in der Nachkriegszeit von einem vierundzwanzigjährigen Absolventen des Tschecho-Tularer Instituts, und trotzdem bis heute nicht ersetzt.
In dieser Folge von Das Waffenerbe erzählen wir die vollständige Geschichte des APS — von den Konstruktionswettbewerben der späten vierziger Jahre über die Entscheidung der Sowjetischen Armee, die Waffe aus dem Regelbetrieb zu ziehen, bis zu ihrer Rückkehr in den Händen von Speznas-Einheiten in Afghanistan, Grosny und dem Nordkaukasus.
Was steckt hinter dem Verzögerungsmechanismus, der die Pistole erst kontrollierbar machte? Warum verlor eine erfahrene Konstrukteurlegende gegen einen Berufsanfänger? Wie konnte eine Waffe, die 1958 vom Fließband verschwand, noch in den Zehnerjahren des einundzwanzigsten Jahrhunderts auf Einsatzfotos auftauchen? Und warum schaffte es weder die russische noch die internationale Rüstungsindustrie, einen echten Nachfolger zu bauen?
Das sind keine rhetorischen Fragen — wir beantworten sie alle, Schritt für Schritt, mit historischen Fakten und technischen Details, die auch Kenner überraschen werden.
Musik: Eyes of Glory — Aakash Gandhi, Duty Calls — Rod Kim.
Historische Fotografien: archive.org, gemeinfrei.
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