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Kommunikationsbegleitung für Zugehörige von Intensivpatienten: kein Effekt auf depressive Symptome

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)

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Kommunikationsbegleitung für Zugehörige von Intensivpatienten: kein Effekt auf depressive Symptome

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Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)
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Videopodcast einer aktuellen Arbeit aus Critical Care Medicine: Creutzfeldt CJ, Brumback LC, Im J, et al. Facilitating Communication for Family Members of Critically Ill Patients During and Following a Hospital Stay: A Randomized Controlled Trial. Crit Care Med. 2026;54(10):2521–2535. doi:10.1097/CCM.0000000000007268. In einer randomisierten Studie mit 449 Intensivpatienten und 505 Angehörigen reduzierte eine spezialisierte Kommunikationsbegleitung bis drei Monate nach Randomisierung depressive Symptome über sechs Monate nicht. Der mittlere Gruppenunterschied betrug −0,07 HADS-Punkte (95%-KI −0,70 bis 0,55). Ein kleiner positiver Effekt zeigte sich auf die Beziehung zum Behandlungsteam, nicht jedoch statistisch gesichert auf die zielkonkordante Versorgung. Fehlende Befragungsdaten, Pandemiebedingungen und zusätzliche Kontakte in der Kontrollgruppe begrenzen die Aussagekraft.